Fitness Armband Test und Vergleich

Herzlich willkommen zum Fitnessarmband Test. Auf dieser Seite findest du die besten Fitnessarmb√§nder im Vergleich. Neben aktuellen Testberichten und Preisvergleichen bekommst du hier auch ausf√ľhrliche Informationen zum Thema Fitnessarmband sowie eine umfangreiche Beratung. In unserem Ratgeber findest du dar√ľber hinaus interessante Artikel mit vielen n√ľtzlichen Hinweisen und Tipps. Wir m√∂chten dir dabei helfen, das passende Fitnessarmband f√ľr dich und deine individuellen Bed√ľrfnisse zu finden.

Fitness Armband
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Letzte Aktualisierung am 7.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Inhaltsverzeichnis

Welchen Zweck haben Fitnessarmbänder?

Fitnessarmbänder kombinieren die Funktionen einer Pulsuhr mit den Funktionen einer Smartwatch und sollen zu mehr Sport und körperlicher Aktivität bewegen. Durch Fitnessarmbänder können Sie sich also ganz einfach selbst motivieren.

Dazu haben passende Trainingsgeräte getestet: Vibrationsplatte

Wenn ich Fitnessarmbänder kaufe, was sollte ich unbedingt beachten?

Wenn Sie Fitnessarmbänder kaufen, ist der wichtigste Punkt, dass das Armband bzw. der Aktivitätstracker mit dem Smartphone kompatibel ist. Nur so können Sie alle Funktionen der Fitnessbänder voll und ganz ausnutzen!

Gibt es verschiedene Fitnessarmb√§nder ‚Äď Kategorien?

Fitnessarmbänder gibt es im Grunde genommen in zwei unterteilten Kategorien: Fitnessarmbänder mit Display und Fitnessarmbänder ohne Display. Während Fitnessarmbänder mit Display meist einfacher zu bedienen sind, haben andere Fitnessarmbänder den Vorteil, dass sie kleiner und unauffälliger sind.

Worauf ist beim Kauf von Fitnessarmbändern zu achten?

Das Armband selbst

Die Armb√§nder an sich dienen eigentlich nur zur Befestigung von Aktivit√§tstracker, Fitnesstracker, Herzfrequenzmessung, Schrittz√§hler, Aktivit√§tssensor & Co. Jedoch entscheidet das Armband meist √ľber die Brauchbarkeit von einem Smartband bzw. Fitnessarmband.

Eigentlich ist das Armband oder die Befestigung des Schrittz√§hlers nur ein Detail. Aber beim t√§glichen Einsatz des Activity Trackers kann es √ľber Brauchbarkeit oder Unbrauchbarkeit des Ger√§tes entscheiden. Dabei ist der Zusammenhang doch eigentlich ganz einfach: Mit einem Fitnessarmband wollen Sie sich zu mehr Bewegung motivieren beziehungsweise Bewegungsdaten protokollieren. Bewegungen haben immer mit Ersch√ľtterungen zu tun. Nach den Gesetzen der Physik wird durch Ersch√ľtterungen Energie auf Gegenst√§nde ausge√ľbt.

Vor einem Kauf sorgf√§ltig pr√ľfen, ob es gut sitzt

Das hei√üt ganz einfach, dass Sie vor einem Kauf sorgf√§ltig pr√ľfen sollten, ob die Befestigungsm√∂glichkeiten Ihres ins Auge gefassten Trackers den bei Ihnen auftretenden Energieeinwirkungen standhalten k√∂nnen. F√ľr einen allt√§glichen Einsatz, w√§hrend dem nur Schritte beim Gehen gez√§hlt werden sollen,¬†kann ein Fitness Tracker in Form eines schicken Armreifs ohne Verschluss ausreichen. Wird das Activity Band aber auch mit zum Sport genommen oder bei Outdoor Aktivit√§ten eingesetzt, ist ein sicherer Verschluss unverzichtbar, um das Ger√§t vor Verlust zu sch√ľtzen.

Alternativ sollte es zumindest die M√∂glichkeit aufweisen, ein sogenanntes Bitbelt anzubringen. Das sind kleine Sicherheitsringe, die als zuverl√§ssige Zusatzverschl√ľsse genutzt werden. Eine weitere Alternative stellen Activity Tracker dar, die vom Armband gel√∂st und mit einem G√ľrtelclip ausgestattet werden k√∂nnen. Am Sportdress lassen sich die Clips in der Regel nicht gut befestigen. Aber beispielsweise w√§hrend einer Bergtour bietet sich die M√∂glichkeit, den Tracker nach innen gewendet an die Jackentasche zu klemmen und dabei mit der vorhandenen Knopf- oder Klettlasche zus√§tzlich zu sichern.

Die Schutzklasse

Unter der Schutzklasse versteht man den Grad der Wasserfestigkeit.

Fitness Armb√§nder, die nur einen Spritzwasserschutzaufweisen, halten leichtem bis mittlerem Regenfall stand. Das hei√üt, sie eignen sich als City-Tracker und k√∂nnen im Alltag oder beim Joggen eine gute Figur machen. Zum Duschen oder im Schwimmbad m√ľssen sie jedoch abgelegt werden. Sie k√∂nnen diese Ger√§te also nicht 24 Stunden ununterbrochen tragen. Auch f√ľr den Outdoor-Bereich sollten Sie eher ein Fitnessarmband w√§hlen, das eine bessere Wasserfestigkeit aufweist. Die Schutzklasse IP67 steht hier f√ľr einen maximal 30 min√ľtigen Aufenthalt im flachen Wassern. Mit der Schutzklasse IP58 k√∂nnen Sie das Fitness Armband auch l√§ngerfristig in flachen Gew√§ssern tragen. Soll die faszinierende Unterwasserwelt in tieferen Regionen erforscht werden, kann auf Activity Tracker zur√ľckgegriffen werden, die bis zu 100 Meter wasserdicht sind.

Funktionsumfang und Einsatzzwecke

Mit der Wahl des Armbandes beziehungsweise der Befestigungsmöglichkeit sowie der Schutzklasse haben Sie bereits eine Vorentscheidung zu den geplanten Einsatzzwecken getroffen. Dazu angepasst muss freilich auch der Funktionsumfang sein.

Ihre wesentliche Entscheidung vor dem Kauf betrifft die Anzahl der Sensoren

  • Der Bewegungssensor oder Schrittz√§hler ist Standard. Manche jedoch erfassen bei der Mustererkennung nur die Anzahl der Schritte und sind damit vornehmlich auf das Gehen ausgelegt. Bei anderen Activity Trackern wird zwischen den Mustern ‚ÄúGehen‚ÄĚ, ‚ÄúLaufen‚ÄĚ und anderem beim Schrittprotokoll unterschieden, woraus sich differenzierte Energiewerte ergeben. Sie sind auch f√ľr sportliche Anwendungen geeignet.
  • Gerade f√ľr den Einsatz im Gebirge aber auch zur besseren Bewertung des Energieverbrauchs ist nat√ľrlich zudem ein H√∂henmesser interessant.
  • Zur Kontrolle und Eistellung Ihres Trainings k√∂nnen einige Fitness Tracker mit einem Brustgurt zur Herzfrequenzmessung kombiniert werden oder sind selber schon mit so einem Pulsmesser ausgestattet.

Wenn Sie Ihren Schrittz√§hler auch zur Motivation verwenden wollen, sollte er √ľber ein Vibrationsakku verf√ľgen. So kann er Sie auf eine bewegungsarme Phase aufmerksam machen. Au√üerdem kann die Vibration obendrein als Weckalarmgenutzt werden. Zu beachten ist auch, dass einige sehr wenige Fitness Armb√§nder keine M√∂glichkeit haben, Schlafphasenaufzuzeichnen.

Bei dem weiteren Funktionsumfang wie der Eingabem√∂glichkeit pers√∂nlicher Daten, der Umrechnung in Kalorienverbrauch oder der Eingabe umfangreicher Bewegungsprofile brauchen Sie lediglich zu entscheiden, ob dies √ľber das Fitness Armband selber vorgenommen werden soll oder √ľber eine App auf Ihrem Smartphone.

Das Display

Dabei gilt selbstverst√§ndlich: Je mehr Funktionen vom Activity Tracker √ľbernommen und dargestellt werden sollen, desto besser und gr√∂√üer muss das Display sein. Zu bedenken ist aber, dass damit zwar Bedienkomfort gewonnen wird, die Akkulaufzeit sich aber deutlich vermindert.

Besonders signifikant, da auf den ersten Blick sichtbar, unterscheiden sich die Fitnessarmb√§nder in Bezug auf das Display. Obwohl erstaunlicherweise einige der aktuellen Modelle immer noch ohne oder bereits wieder ohne Display auskommen, gibt es selbst bei den Modellen mit Display die unterschiedlichsten Varianten. Diese reichen von einer einfachen numerischen und farblosen Anzeige √ľber Touchscreen bis zum leuchtend bunten AMOLED-Display.

Vorteil eines Modells mit Display ist sicherlich die M√∂glichkeit, bereits w√§hrend des Trainings den Erfolg beziehungsweise die Vitalwerte zu √ľberpr√ľfen und gegebenenfalls die Trainingseinheit direkt anzupassen. Nicht, dass dies bei Modellen ohne Display √ľberhaupt nicht m√∂glich w√§re, doch es funktioniert bei diesen Ger√§ten nur in Verbindung mit einem Smartphone. Dagegen sind bei einem Fitnessarmband mit Display alle notwendigen Informationen idealerweise direkt sichtbar.

Vereinzelte Ger√§te ohne Display verf√ľgen deshalb √ľber mehrere Leuchtdioden, die beispielsweise den Schrittstatus anzeigen. So toll die gro√üen und farbigen Displays auf den ersten Blick auch erscheinen m√∂gen, Modelle mit einer solchen Anzeige haben einen deutlich h√∂heren Stromverbrauch. Das bedeutet, es ist ein h√§ufigeres Aufladen des Akkus notwendig.

Verf√ľgbare Apps

Nat√ľrlich ist es toll, wenn die App, die genau auf die Eigenschaften Ihres Fitnessarmbandes zugeschnitten ist, mit den M√∂glichkeiten und Zusatzfunktionen ausgestattet ist, die Sie w√ľnschen. Sie haben hier √ľbrigens oft die M√∂glichkeit beispielsweise im Google Play Store oder im Apple App Storedie entsprechenden Apps kostenlos zumindest in einer eingeschr√§nkten Version herunterzuladen. So k√∂nnen Sie sich schon vor dem Kauf eines Activity Trackers mit den Merkmalen der dazugeh√∂renden App vertraut machen.
Aber auch, wenn die Haus-App nicht alle Ihre Erwartungen erf√ľllt, das entsprechende Fitness Armband aber Ihren Vorstellungen entspricht, k√∂nnen Sie oft dennoch zugreifen. Die meisten Tracker geben ihre Daten n√§mlich auch bereitwillig an andere Apps weiter. Hier braucht es allerdings etwas M√ľhe, um herauszufinden, mit welchen Apps das gew√ľnschte Ger√§t kompatibel ist.

Activity Tracker und Smart Phone Betriebssystem

Kompatibilit√§t spielt freilich auch in Hinsicht auf das Smartphone, welches Sie verwenden, eine Rolle. Die meisten Fitnessarmb√§nder sind mit Android Apps ebenso kombinierbar wie mit iOS Apps. Bei einigen wenigen kommt nur Android beziehungsweise nur iOS in Frage. Wiederum bei einer kleinen Anzahl an Activity Trackern besteht die M√∂glichkeit, eine passende App auf dem Windows Phone zu installieren. F√ľr den Datenaustausch mit dem PC oder Mac sollte eine Kommunikation √ľber USB vorgesehen sein.

Weiteres worauf man beim Kauf eines Fitnessarmbands achten sollte?

Der Funktionsumfang ist sicherlich von entscheidender Bedeutung bei der Auswahl des passenden Fitnessarmbands. Dennoch sollten auch der Tragekomfort mit einem sicheren Verschluss, ein ausreichend großer Speicher, das Design, die Akkulaufzeit, die Wasserfestigkeit im Alltagsgebrauch und vor allem die Kompatibilität zu einem eventuell bereits vorhandenen Smartphone oder Tablet-PC bedacht werden.

Design

Fitnessarmb√§nder werden in der Regel rund um die Uhr am Handgelenk getragen. Aus diesem Grund erwarten die meisten Nutzer ein ansprechendes Design. Bei den verf√ľgbaren Modellen gibt es dabei gravierende Unterschiede. W√§hrend sich die einen in farbenfroher, stylischer Aufmachung pr√§sentieren, gibt es andere, die eher durch ein dezent elegantes Aussehen auf sich aufmerksam machen. Einige Hersteller bieten auswechselbare Armb√§nder, von einfachen und unauff√§llig wirkenden bis zu sehr auff√§llig gestalteten Modellen. Das verwendete Material reicht dabei vom pflegeleichten Kunststoff bis Leder. Teilweise werden die Armb√§nder derart mit Kristallen verziert, dass sie von Schmuck nicht mehr zu unterscheiden sind. Manche Hersteller setzen bewusst auf den Lifestyle-Trend, andere legen vor allem Wert auf eine gro√üe Funktionalit√§t und Usability. Dennoch bietet der Markt vor allem den weiblichen Nutzern eine immense Auswahl, die mit Sicherheit auch einen gro√üen Anteil an der unglaublich gro√üen Popularit√§t der Fitnessarmb√§nder haben.

Akkulaufzeit

Eine lange Akkulaufzeit w√ľnscht sich jeder Tr√§ger eines Fitnessarmbands, doch viele von den Nutzern beliebte Details beeinflussen diese ungemein. Leicht soll das Armband sein, doch Akkus sind nun einmal der schwerste Teil eines Aktivit√§tstrackers. Aus diesem Grund m√ľssen Hersteller bei der Konzeption immer einen Kompromiss zwischen Ausdauer und Gewicht eingehen. Au√üerdem nagen vor allem Displays an der Akkulaufzeit. Je besser die Aufl√∂sung und je mehr Farben darstellbar sind, desto h√∂her ist der Stromverbrauch.

Das Aufladen ist l√§stig. Doch da oftmals die Synchronisation mit der Fitness-App durch eine Kabelverbindung geschieht und die Akkus in der Regel innerhalb von etwa zwei Stunden aufgeladen sind, l√§sst sich dies bequem abends neben dem TV oder beim Abgleich der Daten erledigen. Die meisten der Fitnessarmb√§nder sind mit einer Akkuladung f√ľr 3 bis 7 Tage einsatzbereit. Aufgrund des kleinen Akkus ist ein Energiesparmodus umso wichtiger. Nur vereinzelte Ger√§te halten durch den Einsatz von austauschbaren Knopfzellen bis zu einem Jahr durch.

Wasserdichtigkeit

Da die Fitnessarmb√§nder rund um die Uhr getragen werden, sollten sie zumindest spritzwassergesch√ľtzt sein, besser noch wasserfest, so dass es mindestens zum Duschen gen√ľgt, besser noch f√ľr einen Badeurlaub. Allerdings sind die Angaben der Hersteller oftmals etwas schwammig und vorsichtig formuliert. Einige Hersteller schlie√üen das Tragen unter der Dusche von vornherein aus. Hier sollten Interessenten die Gebrauchsanweisung im Vorfeld sehr genau lesen.

Kompatibilität

Hersteller von Fitnessarmb√§ndern gibt es beinahe wie Sand am Meer. Auch √ľber einen Mangel an Smartphone-Herstellern k√∂nnen wir uns nicht beklagen. Deshalb ist es umso wichtiger, auf eine Kompatibilit√§t der Ger√§te untereinander zu achten. In der Regel werden die Fitnessarmb√§nder √ľber ANT+ oder Smart Bluetooth miteinander verbunden. Beide Versionen arbeiten stromsparend und besitzen entsprechende Energiesparmodi bei Inaktivit√§t. Bluetooth ist unter den Smartphones jedoch wesentlich weiterverbreitet. In einigen F√§llen legen die Fitnessarmband-Hersteller auch einen Bluetooth-USB-Stick f√ľr den Computer bei.

Trotzdem kann es passieren, dass manche Ger√§te sich nicht miteinander koppeln lassen. Dies kann an unterschiedlichen Betriebssystemen liegen oder an der Schnittstelle der Fitness-App. Viele der Programme gibt es f√ľr die beiden bekanntesten mobilen Betriebssysteme iOS und Android, andere nur f√ľr eines der beiden und wiederum andere nur f√ľr Windows. Wer zuhause nur einen Windows-PC zur Verf√ľgung hat, kann mit einer Fitness-App f√ľr Android oder iOS nichts anfangen. Funktioniert das gew√§hlte Fitnessarmband ausschlie√ülich mit einer dieser beiden Apps, ist es in diesem Fall ungeeignet.

Preis

Zuletzt spielt selbstverst√§ndlich auch der Preis eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Ein Einsteiger wird in der Regel weniger in ein Fitnessarmband investieren als ein Profisportler, der dieses tagt√§glich im Training nutzen wird. Die Preisspanne der angebotenen Modelle reicht von 20 bis 250 Euro, abh√§ngig vom Funktionsumfang, der Messgenauigkeit, dem Tragekomfort und der Ausstattung, wobei die Grenze nach oben offen ist. Die g√ľnstigsten Modelle liefern allerdings ungenaue Ergebnisse, weshalb vom Kauf eher abgesehen werden sollte.

Fitnessarmb√§nder ‚Äď Fakten und Wissenswertes

Das Display

Nat√ľrlich m√∂chte der Tr√§ger auch schon mit dem Blick auf das Fitnessarmband einige Informationen erfahren. Das k√∂nnen auch bei einem aufw√§ndigen Display keine detaillierten Statistiken sein. Daf√ľr ist die App da. Aber ein √úberblick √ľber Eckdaten sollte gew√§hrleistet sein. Bei aktuellen Ger√§ten wird daf√ľr ein Display mit organischen Leuchtdioden eingesetzt. Es gibt sie in zwei Varianten. Die Standardausf√ľhrung wird als OLED bezeichnet. Das Garmin Vivosmart, das Runtastic Orbit oder auch das LG Lifeband Touch sind damit ausgestattet. Eine h√∂here Aufl√∂sung und Grafikf√§higkeit bietet ein AMOLED-Display wie es beim Samsung Gear Fit zu finden ist.

Eine einfachere Alternative sind gew√∂hnliche LEDs. Der iHealth Activity Tracker zaubert daraus eine Pixel-Darstellung. Modelle, deren LEDs keine Displayeigenschaften aufweisen, sondern √ľber drei oder f√ľnf Leuchtelemente lediglich beispielsweise die Erreichung des Tagesziels anzeigen, haben wir nicht ber√ľcksichtigt.

Ob organisch oder nicht: Bei Sonneneinstrahlung sind LEDs nur ablesbar, wenn sie √ľber eine Hintergrundbeleuchtung verf√ľgen. Diese Anforderung f√§llt bei einem eInk-Display weg. Es ist in jeder Situation ‚Äď ohne Beleuchtung aber nicht bei Dunkelheit ‚Äď gut ablesbar. Ein weiterer Vorteil der ‚Äúelektronischen Tinte‚ÄĚ ist, dass sie mit nur sehr wenig Strom auskommt. Das Sony Smartband Talk setzt auf diese Technologie.

Wie lange hält der Akku?

Die Stromversorgung geh√∂rt zu den gravierendsten Schwachstellen der meisten Fitness Armb√§nder. Schlie√ülich sollen die Tracker rund um die Uhr getragen werden, Daten sammeln und h√§ufig oder st√§ndig Infos auf dem Display anzeigen. Dabei liegt das Gros der Ger√§te in der Gewichtsklasse von unter 40 Gramm. Klar, dass der Akku hier nicht besonders leistungsf√§hig ausfallen kann. Ein Anschluss an die Stromversorgung ist in der Regel nach zwei bis f√ľnf Tagen unumg√§nglich.

√Ąrgerlich daran ist, dass aufgrund der Beanspruchung der Akkus meist nur 300 bis 500 Ladezyklen m√∂glich sind. Da ein Austausch der Akkus nicht vorgesehen ist, ist die Lebenszeit der Activity Tracker durch den nat√ľrlichen Verschlei√ü ihrer Stromspeicher stark begrenzt.

Eine Ausnahme stellt hier nur der Garmin Vivosmart dar. Er versorgt sich √ľber handels√ľbliche Einweg-Knopfzellen mit Strom. Die Vorg√§nger-Version mit eInk-Display konnte ein ganzes Jahr unterbrechungsfrei betrieben werden. Das aktuelle Modell hat neben erweiterten Funktionen auch ein OLED-Display. Darauf sehen die Daten zugegebenerma√üen sch√∂ner aus. Die Lebensdauer der obendrein nicht ganz unproblematisch zu wechselnden Batterien

wird so aber auf rund eine Woche begrenzt. Damit ist der Garmin Vivosmart zwar prinzipiell haltbarer als die Konkurrenzmodelle. Die Erneuerung der Batterien ist aber auf Dauer ein recht kostspieliges Vergn√ľgen und zudem sicher nicht umweltgerecht.

Was ist beim Speicher zu beachten?

Sinnvoll werden Fitness Armb√§nder auch dadurch, dass sie die Aktivit√§ten ihrer Tr√§ger langfristig aufzeichnen. Um dies zu gew√§hrleisten brauchen sie nat√ľrlich einen internen Speicher. Gl√ľcklicherweise sind diese Bausteine auch mit hohen Kapazit√§ten heute klein, leicht, stromsparend und g√ľnstig. Es gibt also keinen Grund, daran zu sparen. Daher sollten zwei Megabyte, die die Aktivit√§ten aus mehreren Wochen speichern k√∂nnen, das Minimum sein. Je komplexer die Erfassung wird, desto mehr Speicher ist jedoch erforderlich. Werden also mehr Daten erfasst und auch zus√§tzliche Funktionen bereitgestellt, d√ľrfen es besser vier, acht oder 16 Megabyte sein.

Wie wichtig ist ein guter Verschluss f√ľr Fitnessarmb√§nder?

Fitnessarmb√§nder sind eher kostspielige Accessoires. Manche kommen auf 100 Euro oder deutlich dar√ľber. Bei solchen Preisen kann der Anwender ein hochwertiges Armband und angenehmen Tragekomfort erwarten. Hier k√∂nnen alle Ger√§te einigerma√üen punkten. Nur das LG Lifeband Touch ist mit gut 50 Gramm einwandfrei zu schwer.

Entscheidender aber ist, dass der Verschluss der Armb√§nder zuverl√§ssig greift. Schlie√ülich werden die Activity Tracker st√§ndig und gerade auch in Bewegungssituationen getragen. Um einem unbeabsichtigten Verlust zus√§tzlich vorzubeugen, k√∂nnen kleine Sicherungsringe oder Bitbelts angebracht werden. Auch hier zeigt sich das LG Lifeband Touch wiederum unsicher, da konstruktionsbedingt keine Bitbelts verwendet werden k√∂nnen. Eine sch√∂ne Flexibilit√§t im Tragekomfort bieten Ger√§te wie der g√ľnstige iHealth Activity Tracker. Am Armband mag er vielen zu klobig sein. Aber das Messger√§t kann auch ohne Armband an einem Clip in der Hosentasche, am G√ľrtel oder dem Revers der Jacke getragen werden.

Was sind Fitnessarmbänder und welche Funktionen gibt es?

Fitnessarmb√§nder oder Fitnesstracker sind elektronische Ger√§te, welche – wie der Name bereits verr√§t – am Handgelenk getragen werden und helfen, den K√∂rper fit zu halten. Dar√ľber hinaus gibt es Aktivit√§tstracker als Clip zum Anbringen am G√ľrtel oder der Hose beziehungsweise Tracker als Halskette. Doch wir wollen uns in diesem Testbericht und Ratgeber ausschlie√ülich auf den ohnehin riesigen Markt der Fitness-Armb√§nder konzentrieren.

Aufbau und Funktionsweise von Fitnessarmbändern

Ob Wearable, Fitnesstracker, Aktivit√§tstracker, Sport-Armband, Smartwatch, Schrittz√§hler, Pulsuhr, Pulsmesser oder schlicht Fitnessarmband bzw. Aktivit√§tsarmband – hinter all diesen Bezeichnungen verbergen sich kleine leistungsf√§hige Ger√§te, die beim Tr√§ger jede Art von Bewegung wahrnehmen und diese t√§gliche Aktivit√§t protokollieren. Fr√ľher wurden alle messbaren Aktivit√§ten des Tages handschriftlich in Tabellen eingetragen, heute √ľbernehmen sogenannte Datenlogger diese Aufgabe und sorgen f√ľr das Tracking der Werte. Je nach Modell unterscheidet sich der Funktionsumfang. Entweder analysiert und zeigt das Fitness-Armband die Resultate grafisch auf einem Display oder speichert die gesammelten Daten einfach nur f√ľr die Weiterverarbeitung in einem externen Programm. Dort werden die Daten grafisch aufbereitet und verst√§ndlich auf einem Smartphone, einem Tablet-PC oder einem Desktop-Computer dargestellt.

Fitnessarmb√§nder k√∂nnen jedoch deutlich mehr als die Standard-Trackingfunktion. Sie erinnern bei l√§ngerer Inaktivit√§t daran, sich wieder mehr zu bewegen. Einige von ihnen k√∂nnen einen Fitnesscoach ersetzen und kommen sogar als Personal Trainer in Frage. Sie geben Tipps und sorgen f√ľr den notwendigen Ansporn, falls es w√§hrend einer Trainingseinheit einmal nicht so klappt und die tagesziele noch nicht erreicht wurden. Sie belohnen aber auch mit virtuellen Auszeichnungen beim Erreichen der gesteckten Ziele – das Training wird so spielerisch gestaltet, und die Ziele sind aufgrund der Motivation leichter zu erreichen. Es ist kein Geheimnis, dass Sportler in der Gruppe oder im Wettbewerb mit anderen einen ausgepr√§gteren Ehrgeiz entwickeln und h√∂here Leistungen erbringen. Deshalb erfreuen sich die virtuellen Wettbewerbe gro√üer Beliebtheit. Dabei messen sich die Tr√§ger untereinander und motivieren sich, obwohl sie an verschiedenen Orten trainieren.

Funktionsumfang und Anwendungen von Fitnessarmbändern

Aufgezeichnet werden von dem Armband alle Bewegungsdaten, also die Schritte, aber auch andere Bewegungen. Dies macht es f√ľr das Fitnessarmband oder die Software schwierig, die Schritte korrekt zu ermitteln. Vorab erstellte Bewegungsmuster sollen dabei helfen, die tats√§chlichen Schritte m√∂glichst genau heraus zu rechnen. Aus diesen zur√ľckgelegten Schritten l√§sst sich mit Hilfe der Schrittgr√∂√üe die zur√ľckgelegte Distanz ermitteln. Zus√§tzlich k√∂nnen die Armb√§nder mit einem Kalorienz√§hler und den pers√∂nlichen Daten des Nutzers auch die tats√§chlich verbrannten Kalorien berechnen und somit den Kalorienverbrauch anzeigen.

Ein wesentlicher Teil der Verdauung findet w√§hrend des Schlafs statt, was uns zum n√§chsten Thema bringt: Einige Fitnessarmb√§nder k√∂nnen aufgrund der Bewegungsaktivit√§t die Schlafphasen w√§hrend der Nacht √ľberwachen. Zumindest insoweit, dass sie zwischen leichten und tiefen Schlafphasen unterscheiden und die Gesamtschlafdauer berechnen. Neben der Schlaf√ľberwachung ist in der Regel zus√§tzlich eine Weckfunktion integriert, oftmals sogar eine, die sich dem Biorhythmus anpasst. In diesem Fall sorgt sie f√ľr ein entspanntes und angenehmes Aufwachen, da das Wecken ausschlie√ülich w√§hrend einer Leichtschlafphase geschieht.

Einige Modelle erlauben dar√ľber hinaus die Kontrolle von Vitalwerten, beispielsweise die √úberwachung von Puls und Herzfrequenz. W√§hrend bei einigen Ger√§ten daf√ľr ein zus√§tzlicher Brustgurt notwendig ist, bew√§ltigen die Pulsmesser anderer Modelle dies ohne Zusatzger√§te mit Hilfe modernster Technik und verschiedenen Sensoren. Eine Musiksteuerung und umfangreiche Benachrichtigungsfunktionen runden die Hauptfunktionen aktueller Fitness-Armb√§nder passend f√ľr den Einsatz im Alltag, beim Sport und in der Nacht ab.

F√ľr wen ist ein Fitnessarmband geeignet und worauf sollte man achten?

Die Zielgruppe reicht vom gelegentlichen Hobby-Sportler bis zum absoluten Profi im Leistungssport. Sie alle k√∂nnen mit einem Fitnessarmband die gesteckten Trainingsziele leichter und auf eine spielerische Art und Weise erreichen. Letzten Endes werden diejenigen, die fitter und ges√ľnder leben oder abnehmen m√∂chten, mit einem Aktivit√§tstracker einen idealen “Trainingspartner” finden.

Der Einsatzzweck eines Fitnessarmbands

Wichtig bei der Auswahl des passenden Fitnesstracker ist der Einsatzzweck wie Alltag, Fitness, Ausdauersport oder Kraftsport. Dar√ľber sollte sich ein Interessent vorab Gedanken machen. Was will ich erreichen? Geht es lediglich darum, sich mehr zu bewegen oder m√∂chte ich ganz bestimmte Ziele erreichen, wie beispielsweise etwas an Gewicht zu verlieren, mehr Muskelmasse aufzubauen oder trainiere ich im Hinblick auf einen Wettbewerb? Muss das Armband wasserdicht sein oder gen√ľgt ein spritzwassergesch√ľtztes Modell? Spielt das Design eine Rolle oder ist der Funktionsumfang wichtiger? Welche Trackingfunktionen soll das Fitnessarmband haben und wie wichtig ist der Tragekomfort? Sollen die Fitness-Armb√§nder leicht zu wechseln sein, und wie sicher und einfach ist der Verschluss konzipiert? Ist es notwendig, die Trainingsdaten direkt auf einem Modell mit Display sehen zu k√∂nnen oder gen√ľgt ein Ger√§t mit den Standardfunktionen? Auch die Kompatibilit√§t zu anderen Ger√§ten ist ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung.

Wer bereits ein Smartphone besitzt, muss darauf achten, dass die Ger√§te untereinander kompatibel sind. Gibt es ein passendes Programm zur Auswertung der Daten f√ľr dieses Smartphone oder zumindest f√ľr den heimischen PC? Wie h√§ufig kann oder will ich die Daten synchronisieren, um den Trainingsfortschritt zu dokumentieren? Davon h√§ngt ma√ügeblich die Entscheidung √ľber die Gr√∂√üe des Speichers ab. Denn sobald ein Speicher voll ist, werden die √§ltesten Tracking-Daten √ľberschrieben. Wie h√§ufig ist der Akku aufzuladen, sprich wie verh√§lt sich der Ladezustand w√§hrend der Nutzung? Reicht die Akkulaufzeit der Armb√§nder auch f√ľr l√§ngere und intensivere Trainingseinheiten, beispielsweise auf Reisen oder im Trainingslager? Und nicht zu vergessen: letztendlich sollte das Fitness-Armband auch noch angenehm zu tragen sein und einen entsprechenden Tragekomfort bieten. Daher solltest du mit Hilfe unserer Tests und Testberichte alle Vorteile und Nachteile anhand des pers√∂nlichen Bedarfs genau vergleichen.

Erweiterte Funktionen eines Fitnessarmbands

Klar, die meisten Fitnessarmbänder zählen ohnehin die Schritte, können die verbrannten Kalorien berechnen und auch den Schlaf beobachten. Doch wer regelmäßig und viel trainiert, zum Fitness geht und festgelegte Ziele erreichen möchte, wird unter Umständen auch daran interessiert sein, seine Kondition und Technik zu verbessern.

Dabei kann ein Fitnessarmband mit Pulsmessung √ľber einen speziellen Pulssensor wertvolle Dienste leisten. Sportler, die h√§ufig an Steigungen trainieren, in den Bergen wandern oder zum Muskelaufbau viele Treppen steigen, werden mit einem herk√∂mmlichen Fitness-Armband ohne einen H√∂henmesser nur ein ungenaues Trainingsergebnis erzielen, da beim Bew√§ltigen der H√∂henmeter deutlich mehr Energie aufgewendet werden muss und dies von einem herk√∂mmlichen Fitnesstracker nicht registriert wird. Wer ohnehin die GPS-Daten erfassen m√∂chte, erh√§lt automatisch die H√∂henangaben. Meist kommen daf√ľr nur h√∂herwertige Modelle in Frage, da die billigen Ger√§te nicht √ľber die entsprechenden Funktionen verf√ľgen. In der Regel werden alle gesammelte Daten dann in Verbindung mit einem Smartphone ermittelt und angezeigt.

Was sind Fitnessarmbänder und wie funktionieren diese genau?

Fitnessarmb√§nder sind mikroprozessorgesteuerte Ger√§te, die alle Bewegungen des Tr√§gers aufzeichnen und diese f√ľr eine sp√§tere Datenauswertung zwischenspeichern. Es existiert eine Vielzahl verschiedener Fitnessarmb√§nder auf dem Markt, die sich nicht nur durch die Farbe und das Design unterscheiden. Es f√§ngt mit dem Tragekomfort an und h√∂rt mit den verbauten Sensoren auf ‚Äď und auf genau die kommt es an. Denn sie entscheiden – zusammen mit der verwendeten Software – √ľber den Funktionsumfang eines Fitnessarmbands. Deshalb ist es hilfreich zu wissen, wie ein solcher Fitness Tracker √ľberhaupt funktioniert.

Weiteres zum Aufbau und Funktionsweise von Fitnessarmbändern

Einfache Fitnessarmb√§nder sind aus technischer Sicht und absolut n√ľchtern betrachtet nichts anderes als Schrittz√§hler – also ein moderner Pedometer. Die ersten Schrittz√§hler arbeiteten noch mit einem Pendelmechanismus, der die Ersch√ľtterungen als “Schritt” gez√§hlt hat. Eine einfache, aber sehr sensible Mechanik, die meist mit einer Metallkugel oder einer Quecksilberblase umgesetzt wurde. Sie nahmen jede Bewegung wahr, allerdings auch leichte Ersch√ľtterungen oder ein Wippen, sowohl im Stehen wie im Sitzen und interpretierten diese Bewegungen als Schritt.

Fehlz√§hlungen waren damit vorprogrammiert. Die nachfolgende Ger√§tegeneration elektronischer Schrittz√§hler nutzt dagegen die Piezotechnik, die wesentlich genauer arbeitet. Manche Pedometer erlauben zus√§tzlich das Speichern der zur√ľckgelegten Wegstrecke und einige k√∂nnen sogar die dabei verbrannten Kalorien anzeigen. Obwohl diese Ger√§te bereits wesentlich genauer arbeiten, reichen sie jedoch nicht an die Technik der aktuellen Ger√§tegeneration heran, die mit der MEMS-Technologie (Mikroelektromechanische Systeme) arbeitet. Anstelle der filigranen Mechanik und den bis zu vier Uhrwerken, die die Anzahl der Schritte bei den ersten Pedometern anzeigten, kommen in den Fitnessarmb√§ndern stattdessen Sensoren zum Einsatz. Diese arbeiten um ein Vielfaches genauer als die herk√∂mmlichen Pedometer.

Beschleunigungs- und Drehsensoren

Bei den Sensoren handelt es sich um Beschleunigungs- und Drehsensoren. Massenware, wie sie längst in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden. Sei es in der Automobilbranche, wenn es um das Auslösen der Airbags geht, in den Steuerungsgeräten von Videospielkonsolen, den Bildstabilisatoren und Lageerkennungssensoren bei Smartphones, Foto- und Videokameras, in Festplatten zum Erkennen einer Sturzgefahr oder zum Stabilisieren von Multicoptern während eines Flugs. Beschleunigungssensoren nehmen Bewegungen in alle Richtungen wahr. Oftmals ist in diesem Zusammenhang von 3D-Sensoren die Rede. Doch um eine Drehung zu erkennen, bedarf es eines Gyroskop-Sensors. Erst durch beide Sensoren lassen sich in Verbindung mit den ermittelten Messdaten alle Bewegungen beschreiben.

Die Sensoren in einem Fitnessarmband arbeiten äußerst präzise. Die Abfrage der Sensordaten geschieht dabei, abhängig vom Sensor und der verwendeten Elektronik, teilweise mehr als 1000 Mal pro Sekunde. Mit diesen enormen Datenmengen kann der Träger jedoch erst einmal nichts anfangen. Grafisch dargestellt handelt es sich dabei um eine Kurve mit unterschiedlich starken Ausschlägen, abhängig von der Stärke der Beschleunigung. Je kleiner die Amplitude, umso ruhiger die Bewegung und je größer der Ausschlag, desto ruckartiger/schneller ist die Bewegung.

Software speichert Bewegungsprofile

Allerdings werden vom Sensor alle Bewegungen erfasst. Deshalb ist die Interpretation der Daten der Schl√ľssel zu korrekten Trainingsergebnissen und damit f√ľr die Hersteller das geheime Potenzial und gleichzeitig der Schl√ľssel zum Erfolg. Denn je genauer ein Bewegungsablauf erkannt wird, umso pr√§ziser sind logischerweise die Trainingsresultate. Ist das Programm nicht in der Lage, ein Tippen auf der Computertastatur von einem Schritt zu unterscheiden, w√ľrde es den Fitnesszustand des Tr√§gers falsch einsch√§tzen und damit das Ergebnis verf√§lschen. Umso wichtiger ist es, dass die Software m√∂glichst genau erkennt, um welche Art von Bewegung es sich handelt. Um dies zu gew√§hrleisten, verwenden die Unternehmen neben intelligenten Algorithmen zus√§tzlich vorab definierte Bewegungsmuster. Einige haben sogar einen Lernmodus f√ľr neue Bewegungsprofile implementiert. Der Hersteller Jawbone wirbt beispielsweise damit, Sportarten wie Tanzen, Tennis und ein Cardio Training korrekt interpretieren zu k√∂nnen. Au√üerdem sollen durch einen Lernmodus auch T√§tigkeiten wie Schwimmen, Fahrradfahren und Yoga erkannt werden.

Leicht verständliche Grafik

Einige der Fitnessarmb√§nder k√∂nnen auf einem Display oder mittels LEDs das erreichte Tagespensum anzeigen, teilweise sogar Resultate. Allerdings geht nichts √ľber eine leicht verst√§ndliche Grafik. Daf√ľr wird eine sogenannte Fitness-App verwendet. Ein kleines Programm f√ľr das Smartphone oder den Tablet-PC, das dem Tr√§ger eines Armbands die Daten der Sensoren √ľbersetzt und optisch aufbereitet. Dies kann in Form einer Grafik, eines Diagramms oder einer Tabelle geschehen. Wer kein Smartphone und keinen Tablet-PC besitzt, kann sich mit einer Software f√ľr den heimischen Computer behelfen. Diese bietet in der Regel einen identischen Funktionsumfang. Anders verh√§lt es sich bei der Nutzung von Online-Portalen. Hier ist es wichtig, sich vorab genauestens √ľber den Funktionsumfang zu informieren.

Allerdings Рund das ist das Entscheidende bei Fitnessarmbändern Рsind sie meist nur auf das Erkennen von Gehen und Joggen ausgelegt. Wer schwimmt, Rad fährt, Yoga-Übungen absolviert oder sich am Crosstrainer quält, kann aber die Trainingseinheiten in der jeweiligen App manuell nachtragen. Diese Daten werden in der Regel nicht automatisch erfasst.

Da die Aussage √ľber den Fitnesszustand von der Qualit√§t des Programms abh√§ngt, sollte die Fitness-App beziehungsweise das Fitnessarmband einen Lernmodus besitzen oder sich individuell kalibrieren lassen. √úberaus wichtig ist dies in Bezug auf die Schrittl√§nge. Denn ansonsten wird aufgrund des angegebenen Alters, dem Geschlecht, dem Gewicht und der K√∂rpergr√∂√üe nur ein rechnerisch ermittelter Mittelwert aus Datenbanken verwendet, der jedoch keinesfalls mit der Schrittl√§nge des Tr√§gers √ľbereinstimmen muss.

Wie gelangen die Daten in die Fitness-App?

Der Speicher in den Fitnessarmb√§ndern ist selbstverst√§ndlich begrenzt. Bei einigen reicht er gerade f√ľr einen Tag, andere wiederum k√∂nnen Daten von einem Monat speichern. Sp√§testens f√ľr die Auswertung der Daten ist die Synchronisation mit dem Smartphone, dem Tablet-PC oder dem Desktop-Computer notwendig. Diese √úbertragung erfolgt in der Regel mittels Funktechnik. Fest etabliert hat sich der Funkstandard Bluetooth 4.0, auch Smart Bluetooth genannt, der gegen√ľber der Vorg√§ngerversion deutlich stromsparender arbeitet und gegen√ľber dem Funkprotokoll ANT+ deutlich verbreiteter ist. Diese ist zwar effizienter, wird jedoch noch nicht von allen Smartphone-Herstellern unterst√ľtzt. Allerdings k√∂nnen einige Aktivit√§tstracker ihre Daten nur √ľber eine Kabelverbindung mit dem Programm austauschen. Dieser Armb√§nder m√ľssen zum Synchronisieren abgenommen werden. Teilweise nutzen die Hersteller zum Aufladen und f√ľr die Daten√ľbertragung dasselbe Kabel.

Die Akkulaufzeit der Fitnessarmb√§nder unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller teilweise erheblich. Sie reichen von einem Tag bis zu einem Jahr. Gerade Batterien mit einer extrem langen Lebensdauer k√∂nnen nicht wieder aufgeladen werden und m√ľssen ausgetauscht werden. Die Aufladung bei den nicht austauschbaren Akkus erfolgt meist √ľber den USB-Anschluss mit Hilfe des mitgelieferten Netzteils. W√§hrend des Aufladens k√∂nnen in der Regel keine Daten √ľbertragen werden. Um den Akku zu schonen und die Laufzeit zu verl√§ngern, empfiehlt es sich, das Fitnessarmband bei Inaktivit√§t, wie beispielsweise beim Schlafen, auf den Schlafmodus zu stellen und falls ein Display vorhanden ist, die Displayhelligkeit zu dimmen.

Vorteile und Nachteile von Fitnessarmbändern

Was spricht f√ľr den Einsatz eines Fitnessarmbands?

Menschen mit einem Bewegungsmangel erkranken statistisch gesehen wesentlich h√§ufiger als Menschen, die sich regelm√§√üig bewegen. Mediziner empfehlen deshalb, mindestens 10.000 Schritte am Tag zur√ľckzulegen. Dies entspricht etwa acht Kilometern. Doch wer ist schon in der Lage, die zur√ľckgelegte Strecke richtig einzusch√§tzen? Ein Fitnessarmband kann dabei wertvolle Dienste leisten und gleichzeitig motivierend wirken. Einer amerikanischen Umfrage zufolge verspricht sich die Mehrheit der K√§ufer eines Fitnessarmbands dadurch eine deutliche Motivation, sich zu bewegen.

Gute Fitnesstracker erinnern die Tr√§ger an das Training und belohnen diese auch f√ľr ihre Leistungen. Bei Bedarf kommt zum Erreichen der selbstgesetzten Ziele auch schon mal eine Anfeuerung. Wer √ľber gen√ľgend Selbstmotivation verf√ľgt, kann mit einer guten Fitness-App sogar einen Fitnesscoach ersetzen. In Verbindung mit einer Fitness-App kann das Fitnessarmband auch in die Rolle eines Personal Trainers schl√ľpfen und nicht nur anfeuern, sondern wertvolle Tipps zum Workout geben. Denn durch die fortlaufende Datenanalyse werden nicht nur die Fortschritte dokumentiert, sondern auch die Bewegungsabl√§ufe √ľberpr√ľft. Mit Hilfe der Fitness-App kann so am optimalen Bewegungsablauf gearbeitet werden. Motivierend ist f√ľr viele ebenfalls die M√∂glichkeit, sich im direkten Vergleich online mit anderen Sportlern zu messen.

Unternehmen statten Mitarbeiter aus

Inzwischen haben einige Unternehmen bereits ihre Mitarbeiter mit Fitnessarmb√§ndern ausgestattet, um sie dadurch zu mehr Bewegung zu motivieren. Sicherlich kann sich dies positiv auf das Betriebsklima und dem Abbau von Stress auswirken und jedem Einzelnen guttun. Ob diese Art der Motivation auf betrieblicher Ebene tats√§chlich von Erfolg gekr√∂nt sein wird und sich nicht negativ auswirkt, wird die Zeit zeigen. Wissenschaftler warnen jedoch bereits jetzt davor, dass dieser Leistungsdruck bei Einzelnen unter Umst√§nden zu √Ąngsten f√ľhren kann. Aus diesem Grund raten sie, solche Angebote nur auf freiwilliger Basis anzubieten. Fest steht jedoch, ein Aktivit√§tstracker kann besonders engagierte Sportler auch vor k√∂rperlicher √úberanstrengung sch√ľtzen. Allerdings ist diese Zielgruppe ohnehin gut beraten, zu einem Fitnesstracker mit erweiterten Funktionen zu greifen, wie beispielsweise mit einer Herzfrequenz√ľberwachung.

L√§ngst gibt es neben den oftmals recht farbenfrohen Designs sehr sch√∂ne Fitnessarmb√§nder, passend f√ľr jeden Anlass. Fitnessarmb√§nder sind zu einem stylischen Accessoire geworden, das sich nach Lust und Laune mit unterschiedlichen Armb√§ndern umgestalten l√§sst. Mit wasserdichten Varianten lassen sie sich sogar rund um die Uhr tragen. Schlie√ülich eignen sich die Aktivit√§tstracker inzwischen zu weit mehr als nur als Ersatz der Armbanduhr. Sie verf√ľgen √ľber eine E-Mail- und Messaging-Funktion, √ľbernehmen das Steuern des Musik-Players und demn√§chst soll auch mit dem Fitnessarmband die Bezahlung in Gesch√§ften m√∂glich sein.

Was spricht gegen den Einsatz eines Fitnessarmbands?

So richtig viele Nachteile gibt es bei einem Fitnessarmband eigentlich nicht. Selbstverständlich muss dem Träger klar sein, dass es sich bei den Ergebnissen der einfachen Aktivitätstracker immer um geschätzte Trainingsergebnisse handelt, die beim Gehen und Laufen zwar der Realität sehr nahe kommen, aber dennoch nicht mit einer Messung in einem sportmedizinischen Labor konkurrieren können. Dennoch lassen sich auch die Resultate aus den Fitnessarmbändern verwenden, denn der Trainingsfortschritt wird immer mit demselben Tracker protokolliert.

Trotz Lernmodus und immer neuen Bewegungsprofilen der Hersteller sind die Fitnessarmb√§nder bedauerlicherweise noch nicht f√ľr jede Sportart geeignet. Die erfassten Daten lassen sich zwar speichern, doch diese m√ľssen nachtr√§glich in der Fitness-App erg√§nzt werden. Abgesehen davon eignet sich nicht jedes Fitnessarmband f√ľr jeden Sporttyp. Jeder Sportler, der seine Trainingseinheiten ernsthaft kontrollieren m√∂chte, kommt um ein professionelles Ger√§t mit einem Pulsmesser nicht herum.

Beschaffenheit unterscheidet sich

Auch in der Beschaffenheit unterscheiden sich die Fitnesstracker ganz erheblich. Nicht jedes Fitnessarmband eignet sich zum Tragen rund um die Uhr. Zum Duschen wird ein wasserdichtes Ger√§t ben√∂tigt und beim Schlafen sollte das Material nicht st√∂ren. Viele Modelle haben nur einen kleinen, nicht auswechselbaren Akku. Deshalb ist die Akkulaufzeit von gro√üer Bedeutung, denn zum Laden muss das Armband abgenommen werden. Gleiches gilt, wenn der Datenaustausch nur per Kabel m√∂glich ist. Die Schlaf√ľberwachung ist nicht wirklich aussagekr√§ftig, h√∂chstens im Hinblick auf die Gesamtschlafdauer in Verbindung mit der Tagesaktivit√§t.

Ein gro√ües Thema ist jedoch der Datenschutz in Verbindung mit Fitnesstrackern, denn schlie√ülich wird eine Vielzahl von pers√∂nlichen Daten √ľbermittelt, teilweise sogar auf die Server der Ger√§tehersteller. Im Hinblick auf die Online-Wettbewerbe und das Ver√∂ffentlichen der Trainingsresultate inklusive der absolvierten Strecke bei GPS-Trackern, muss sich der Nutzer dar√ľber im Klaren sein, dass diese Daten f√ľr beinahe jeden zug√§nglich sind.

Selbst wenn dies f√ľr die meisten Tr√§ger kein Problem darstellt, kann irgendwann die Zeit kommen, wo das Steigern der Trainingseinheiten nicht mehr m√∂glich ist, der “Online-Wettkampf” mit anderen Sportlern sowie die virtuellen Ranglisten und Medaillen nicht mehr genug Anreiz bieten und das Verwalten der Trainingsinhalte trotz aller Grafiken und Auswertungen auch nichts Neues mehr zu bieten hat.

Welche Funktionen gibt es bei einem Fitnessarmband?

Fitnessarmb√§nder lassen sich inzwischen f√ľr eine Vielzahl von praktischen Funktionen nutzen. Doch welche Funktion ist √ľberhaupt notwendig? Dies h√§ngt vom geplanten Einsatzzweck ab und welcher Sportlerkategorie der Tr√§ger angeh√∂rt. Der Funktionsumfang entscheidet √ľber die sp√§teren Nutzungsm√∂glichkeiten und den Preis des Armbands. Standardm√§√üig werden bei den meisten Trackern nur die Schritte gez√§hlt.

Datum und Uhrzeit

Wer seine Armbanduhr durch ein Fitnessarmband ersetzen oder beides nicht gleichzeitig am Arm tragen m√∂chte, ben√∂tigt ein Modell mit einem Display. Einige Fitnesstracker beziehen das Datum und die Uhrzeit √ľber Bluetooth von dem Smartphone, was jedoch an der Akkulaufzeit zehrt. Wenn es eine Uhr gibt, existiert meist auch eine Alarm- beziehungsweise Weckfunktion, die entweder akustisch oder durch Vibration erfolgt.

Schrittzähler

Der Schrittzähler ist die Standardfunktion in einem Fitnessarmband und wird durch die Bewegungssensoren ermöglicht. Gerade bei dieser Funktion ist es wichtig, dass der Hersteller möglichst präzise Bewegungsmuster in der Software verwendet. Sonst werden Handbewegungen, wie beispielsweise beim Sitzen und Schreiben auf der Tastatur, schnell als Schritte erkannt und unberechtigterweise zum Training hinzugezählt. Außerdem ist es hilfreich, die eigene Schrittlänge kalibrieren zu können oder die Armbewegung während eines Schrittes aufgrund der GPS-Daten zu ermitteln und diese in der Fitness-App zu hinterlegen. Abweichungen lassen sich dadurch so gut wie ausschließen.

Distanzmessung

Die Berechnung der Distanz kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen. Bei einfachen Modellen werden die Daten des Schrittzählers herangezogen und diese mit der eingegebenen Schrittlänge multipliziert. Bei anspruchsvolleren Geräten bedienen sich die Hersteller der GPS-Daten von gekoppelten Smartphones. Aufgrund des Kartenmaterials sind diese Ergebnisse wesentlich präziser als bei der ersten Methode. Auch zum Fahrradfahren oder Wandern eignet sich die zweite Methode deutlich besser, da die GPS-Daten zusätzliche Höhenangaben bieten, die eine effektivere Berechnung der verbrannten Kalorien erlaubt.

Herzfrequenzmessung

Um die Herzfrequenz zu √ľberwachen, gibt es drei verschiedene Messmethoden:

Die bekannteste ist die mit Hilfe eines optionalen Brustgurts. Dieser ist √ľber ein Kabel mit dem Fitnessarmband verbunden. Am Gurt befinden sich zwei Hautelektroden, die die Herzfrequenz – √§hnlich wie in einem sportmedizinischen Labor – √ľberwachen. Mit dieser Methode sind die Resultate am genauesten. Je nach Tragekomfort ist dieser mehr oder weniger deutlich sp√ľrbar. Neue Ger√§te verzichten auf eine Kabelverbindung und lassen sich √ľber Bluetooth mit dem Aktivit√§tstracker verbinden.

Weniger störend ist die optische Blutflussmessung durch eine an der Unterseite des Fitnessarmbands angebrachte elektro-optische Linse. Mit Hilfe zweier LED-Sensoren erkennen diese beim Blutdurchfluss auf der Haut unterschiedliche Lichtreflexionen. Diese Art der Messung erlaubt ebenfalls eine längere Überwachung der Herzfrequenz und die Ergebnisse sind nahezu identisch mit der ersten Messmethode.

Die einfachste Messmethode eignet sich lediglich f√ľr eine kurzzeitige Messung der Herzfrequenz. Die Messung erfolgt durch zwei Fingersensoren, eine Elektrode auf der Unterseite und eine auf der Oberseite des Armbands. Folglich legt der Nutzer einen Finger auf die untere Elektrode und einen auf die obere.

Die beiden erstgenannten permanenten Messmethoden gelten als die effektivsten Methoden zur Herzfrequenzmessung. Abhängig vom Modell lassen sich sogar Limits setzen, die einen Alarm bei Unter- oder Überschreitung auslösen.

Kalorienverbrauch

Diese Funktion ist ebenfalls eine Standardfunktion der Fitnessarmb√§nder. Hier greifen die Hersteller auf die bei der Einrichtung der Fitness-App eingegebenen pers√∂nlichen Daten zu, wie das Geschlecht, das Alter, das Gewicht und die K√∂rpergr√∂√üe. Anhand dieser Daten und zus√§tzlicher Durchschnittswerte aus Datenbanken wird der Grundumsatz ermittelt, also die Energiemenge, die ein K√∂rper pro Tag bei v√∂lliger Ruhe, n√ľchtern und bei einer Temperatur von 28 Grad Celsius zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen ben√∂tigt. In Verbindung mit dem metabolischen √Ąquivalent werden dann die verbrannten Kalorien errechnet. Ein Kalorienz√§hler ist ideal f√ľr alle, die nicht nur auf ausreichend Bewegung Wert legen, sondern zus√§tzlich Gewicht verlieren m√∂chten.

Schlaf√ľberwachung

Fitnessarmb√§nder mit Schlaf√ľberwachung bieten die M√∂glichkeit, die verschiedenen Schlafphasen der vergangenen Nacht grafisch als Kurve in Verbindung mit der Fitness-App darzustellen. Mit Hilfe der Bewegungssensoren unterscheidet das Fitnessarmband beziehungsweise die App zwischen einer Leichtschlafphase und einer Tiefschlafphase. Zu viel sollte man sich von der Funktion nicht versprechen, denn f√ľr eine genaue Bestimmung der Schlafphasen sind sehr viel mehr Parameter notwendig, beispielsweise der Puls, die Atemfrequenz und der Blutdruck. Dennoch kann diese Funktion wertvolle Dienste leisten, denn einige Modelle besitzen zus√§tzlich einen Schlafphasenwecker. Mit Hilfe dessen ist es m√∂glich, den Weckzeitpunkt in eine Leichtschlafphase zu legen. Gegen√ľber dem Erwachen aus einer Tiefschlafphase f√ľhlen sich die Geweckten deutlich frischer und weniger ger√§dert.

Gestenfunktion

Da der Bewegungssensor automatisch jede Bewegung registriert, liegt es nahe, das Fitnessarmband mittels Gesten zu steuern. Allerdings erlauben nicht alle Modelle diese Art der Steuerung. Dennoch lassen sich mittels Gestensteuerung durchaus n√ľtzliche Funktionen ausl√∂sen, wie beispielsweise das Display an- und ausschalten, um Strom zu sparen.

Musiksteuerung

Einige Fitnessarmb√§nder k√∂nnen einen mitgef√ľhrten MP3-Player oder den Player im Smartphone steuern. Damit entf√§llt das l√§stige “Herauskramen” des Smartphones, um einen Titel w√§hrend des Sports zu √ľberspringen. Die Verbindung wird in der Regel √ľber Bluetooth hergestellt.

Aktivitätserinnerung

Die meisten der Fitnessarmb√§nder haben eine Aktivit√§tserinnerung an Bord. Sie ist in erster Linie f√ľr Menschen interessant, die viel im Sitzen arbeiten oder sich generell wenig bewegen. Registriert der Bewegungssensor √ľber einen l√§ngeren Zeitraum keine Bewegungsaktivit√§t, erinnert das Fitnessarmband mit einem Alarm daran, meist in Form einer Vibration.

Benachrichtigungsfunktion

Neuere Fitnessarmb√§nder k√∂nnen, sofern sie dauerhaft mit einem Smartphone verbunden sind, den Tr√§ger √ľber eingehende Nachrichten, Termine im Kalender oder Anrufe auf dem Display informieren. Einige Fitnessarmb√§nder erlauben sogar den Versand von Standard-SMS-Nachrichten. Die neuesten Modelle, wie beispielsweise das Fitnessarmband von Huawei sehen nicht nur elegant aus, sie eignen sich sogar als Bluetooth-Headset zum Telefonieren.

F√ľr wen sind Fitnessarmb√§nder geeignet?

Fitnessarmb√§nder eignen sich f√ľr alle Menschen, die einen gro√üen Wert auf ihre Gesundheit legen und die sich mit Hilfe der vielen zus√§tzlichen Funktionen den Alltag erleichtern m√∂chten. Au√üerdem sind Fitnessarmb√§nder l√§ngst auch ein Stilmittel sowie ein Ausdruck des eigenen Lebensgef√ľhls geworden – und deshalb aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Fitnessarmb√§nder f√ľr Einsteiger

Einsteiger und Hobby-Sportler – oder neumodisch ausgedr√ľckt Self-Tracker – nennen sich Menschen, die Wert auf eine gute k√∂rperliche Verfassung legen. Die meisten trainieren zwei- oder dreimal die Woche als Ausgleich zum beruflichen Alltag oder einfach nur aus Spa√ü. Die Trainingsdaten dienen ihnen auch zur Motivation. Viele von ihnen treiben jedoch nur gelegentlich Sport, um sich fit zu halten. Sie m√∂chten wissen, ob sie sich im Alltag gen√ľgend bewegen und sind an guten Vitalwerten interessiert. Einfach ausgedr√ľckt: sie m√∂chten ihr Leben gesund gestalten. F√ľr sie ist ein Fitnessarmband ideal, das die Schritte z√§hlt und die Entfernung misst. Der Kalorienz√§hler wirkt dabei ebenso motivierend wie die M√∂glichkeit, die eigenen Bewegungsabl√§ufe zu verbessern. Ein Display ist nicht n√∂tig, dazu gen√ľgt die sp√§tere Auswertung der Daten am Computer oder √ľber die Fitness-App. F√ľr diese Zielgruppe sind die Alltagstauglichkeit und der Tragekomfort wichtiger. Aus diesem Grund ist auch das Design des Fitnessarmbands durchaus von Bedeutung.

Fitnessarmb√§nder f√ľr Fortgeschrittene

Ambitionierte Sportler engagieren sich meist in verschiedenen Sportarten. Von daher sollten die ausge√ľbten Sportarten unterst√ľtzt werden oder zumindest die M√∂glichkeit bestehen, diese nachtr√§glich in das Trainingsprogramm einzubinden, denn f√ľr diese Anwender sind die Messdaten essentiell. Diese motivieren sie nicht nur, sondern erlauben ihnen auch die Workouts zu optimieren. Zus√§tzlich setzen sie sich sportliche Ziele. Dies k√∂nnen Tages-, Wochen oder Monatsziele sein. Sie nutzen das Armband intensiv im Training und ben√∂tigen deshalb Fitnessarmb√§nder mit einer l√§ngeren Akkulaufzeit. Die Pulsmessung und das GPS-Tracking sind f√ľr L√§ufer sicherlich interessant, w√§hrend Schwimmer ein wasserfestes Fitnessarmband ben√∂tigen.

Fitnessarmb√§nder f√ľr Profis

Leistungssportler oder Amateure mit besonders hohen Anspr√ľchen legen vor allem Wert auf einen hohen Tragekomfort, einfache Bedienung und pr√§zise Messergebnisse sowie eine lange Akkulaufzeit. Dabei wollen sie die Trainingseinheit in Echtzeit verfolgen und entsprechend der Vitalwerte steigern. Das Fitnessarmband ist dabei fast t√§glich im Einsatz. GPS-Tracking und die √úberwachung der Herzfrequenz verstehen sich dabei von selbst.

Pulsuhren und Schlaftracker – Wie gesund schlafe ich wirklich?

Schlaf ist ein Zustand, in dem sich K√∂rper und Geist von den Anstrengungen des Tages erholen. W√§hrend des Schlafs ist kaum eine motorische Aktivit√§t zu sehen. Die Zellen k√∂nnen sich regenerieren, es werden vermehrt Wachstumshormone gebildet. Zwar gibt es weniger Lebenszeichen, Puls, Blutdruck und die Atemfrequenz nehmen ab, doch nicht der ganze Organismus ruht. Im Gehirn finden im Schlaf hochkomplexe Vorg√§nge statt, denn dann werden die wahrgenommenen Eindr√ľcke und Erlebnisse des Tages bewertet und verarbeitet.

Was passiert bei Schlafmangel?

Auf Schlafmangel reagieren die Menschen mit M√ľdigkeit und sind weniger konzentriert; √ľber einen l√§ngeren Zeitraum reagieren Menschen zunehmend gereizter. Einen kurzen Schlafmangel kann der Organismus ausgleichen, doch langfristig gesehen kann er lebensbedrohlich sein. Fest steht, dass aus dem Mangel an Schlaf eine deutlich eingeschr√§nkte Leistungsf√§higkeit resultiert, sowohl mental als auch physisch. Abh√§ngig von der Konstitution der Person geraten fr√ľher oder sp√§ter einige der Vitalfunktionen durcheinander, wie beispielsweise der Stoffwechsel, Herzschlag, Blutdruck und die Atmung. Aus diesem Grund ist der Schlaf immens wichtig f√ľr den Menschen. Erwachsene ben√∂tigen im Durchschnitt etwa 6 bis 7 Stunden Schlaf pro Tag. Grunds√§tzlich verallgemeinern l√§sst sich die Angabe jedoch nicht, da jeder Mensch ein anderes Schlafbed√ľrfnis hat. Dieses h√§ngt zum einen von der sogenannten “inneren Uhr” ab und andererseits von der Dauer des Wachzustands seit dem letzten Aufwachen.

Welche Schlafphasen gibt es?

Die Schlafforschung hat l√§ngst nicht alle Geheimnisse gel√ľftet. Aktuell unterscheiden die Mediziner zwei grunds√§tzliche Schlafphasen: die NREM-Phase (Non Rapid Eye Movements) und die REM-Phase (Rapid Eye Movements). Letztere ist von au√üen deutlich erkennbar an den heftigen Bewegungen der Augen bei geschlossenen Lidern. W√§hrend dieses Schlafzustands werden die gewonnenen positiven und negativen Eindr√ľcke und Erlebnisse verarbeitet und nicht ben√∂tigte Informationen aussortiert. Diese Verarbeitung geschieht mittels der Tr√§ume. W√ľrde man den Schlafenden w√§hrend einer REM-Phase wecken, k√∂nnte er von dem gerade erlebten Traum berichten.

Die andere Schlafphase nennt sich NREM-Schlaf (non Rapid Eye Movements), in der sich Leicht- und Tiefschlaf abwechseln. Schlafwissenschaftler unterteilen den NREM-Schlaf sogar in 4 Stadien. Diese ermitteln sie mittels der Messung der Gehirnwellen, die sich mit einem EEG nachweisen lassen:

Erste Schlafphase

In der Einschlafphase, dem ersten Stadium, zeigt sich im EEG, dass die Beta-Wellen des Wach- und Aufmerksamkeitszustands von Alpha-Wellen abgel√∂st werden. In dieser Phase ist der Mensch zwar noch wach, aber die bewusste Wahrnehmung schwindet bereits. Er ist entspannt und die Muskeln erschlaffen, was Au√üenstehende an einem mehr oder weniger h√§ufigen Einnicken wahrnehmen k√∂nnen. Begleitet wird dieser Zustand durch Muskelzuckungen, die den Einschlafenden immer wieder f√ľr kurze Zeit aufschrecken lassen.

Zweite Schlafphase

Im zweiten Stadium ist der Spannungszustand der Muskulatur (Muskeltonus) wie im ersten Stadium noch nicht komplett vermindert, und der Mensch l√§sst sich noch leicht wecken. Vereinzelte Theta-Wellen k√ľndigen den bevorstehenden √úbergang in den Schlaf an. Mediziner erkennen diese Phase im EEG, wenn sich vermehrt die sogenannten Schlafspindeln und K-Komplexe zeigen. Beides sind wiederkehrende Wellenmuster. Schlafspindeln sind Wellen mit einem kleinen Ausschlag (Amplitude) in gro√üer H√§ufigkeit (Frequenz). Die Gehirnwellen liegen im Bereich zwischen 11 und 15 kHz. Sie gelten laut der Schlafforschung als schlafstabilisierend. K-Komplexe haben dagegen eine sehr steil ansteigende Amplitude bis zum absoluten Minimum. Anschlie√üend fallen sie langsam bis zur Nulllinie ab. Beide Wellenmuster sind f√ľr die Non-REM-Phase 2 typisch, sie k√∂nnen jedoch auch vereinzelt im ersten und dem dritten Stadium zu finden sein. Die Dauer dieses zweiten Stadiums verl√§ngert sich w√§hrend eines achtst√ľndigen Schlafs und betr√§gt mehr als 50 % des Gesamtschlafs.

Dritte Schlafphase

Das dritte und vierte Stadium beschreibt den Tiefschlaf. Der Muskeltonus nimmt im dritten Stadium weiter ab und der Mensch lässt sich nur noch schwer wecken. Bei den gemessenen Gehirnwellen haben langsame Delta-Wellen bereits einen Anteil von 20 bis 50 %.

Vierte Schlafphase

Im vierten Stadium √ľberwiegen die Delta-Wellen mit einem Anteil von mehr als 50 %. Gleichzeitig handelt es sich bei diesem Stadium um die tiefste Phase des Schlafzyklus, in der sich die Menschen am wenigsten bewegen. Werden Schl√§fer in diesem Zustand geweckt, f√ľhlen sie sich desorientiert und “benommen”. Dies ist die Phase, in der Menschen Schlafwandeln und im Schlaf sprechen. Es ist aber auch die wichtigste Phase im Hinblick auf die Regeneration von Zellgewebe, besonders wichtig im Zusammenhang mit der Wundheilung. In dieser Phase erholt sich unser K√∂rper am st√§rksten und er bildet die meisten Wachstumshormone.

Nach dem Tiefschlaf

Nach dem Tiefschlaf folgt eine kurzzeitige Phase mit leichtem Schlaf (zweites Stadium) und anschlie√üend wird die NREM-Phase durch die REM-Phase abgel√∂st. Diese unterscheiden sich gravierend. Von au√üen l√§sst sie sich an den typischen Augenbewegungen hinter geschlossenen Lidern erkennen, denn im Gegensatz zur √ľbrigen K√∂rpermuskulatur ist die der Augen angespannt. Auf dem EEG ist eine erh√∂hte Gehirnaktivit√§t mit Theta-Wellen wahrzunehmen. Au√üerdem steigen der Puls, die Atemfrequenz und der Blutdruck w√§hrend dieses paradoxen Schlafs.

Zu Beginn des Schlafs liegt die REM-Phase bei lediglich 5 bis 10 Minuten. Während der Nacht steigt die Dauer an. Neugeborene verbringen beinahe den kompletten Schlaf in der REM-Phase. Ganz anders wir Erwachsenen, die im Durchschnitt nur etwa 100 Minuten pro Nacht in dieser REM-Phase verbringen.

Nach der REM-Phase folgt eine kurze Aufwachphase, die sich jedoch meist nur im Schlaflabor nachweisen l√§sst – die Personen k√∂nnen sich daran am Morgen in der Regel nicht erinnern. Der gesamte Schlafzyklus dauert etwa 90 Minuten und wiederholt sich drei- bis sechsmal in der Nacht. Zu Beginn des Schlafs √ľberwiegen die NREM-Phasen, also in erster Linie die Tiefschlafphasen, w√§hrend in der zweiten H√§lfte des Schlafs die REM-Phasen dominieren.

Wie funktioniert die Schlaf√ľberwachung mit Fitnessarmb√§ndern?

Fitnessarmbänder machen während des Schlafs genau das, was ihre Hauptfunktion ist: sie nehmen die Bewegungen wahr. Anhand dieser lässt sich einerseits die Gesamtschlafdauer ermitteln und andererseits sind in der Grafik der Fitness-App die unterschiedlichen Schlafphasen dargestellt. Aufgrund der unterschiedlichen Bewegungsaktivität während des Schlafs ist es möglich, zwischen einem leichten und einem Tiefschlaf zu unterscheiden. Hat sich der Träger während des gesamten Schlafs häufig bewegt, ist davon auszugehen, dass er selten die Tiefschlafphase erreicht hat. Wahrscheinlich wird er nicht ausgeruht in den Tag starten.

Wie funktioniert die Schlafphasen√ľberwachung bei den verschiedenen Modellen?

Die Schlafphasen√ľberwachung funktioniert bei jedem Wearable auf eine andere Art und Weise. Viele Ger√§te m√ľssen manuell in den Schlafmodus versetzt werden. Dies gestaltet sich schwierig, wenn man vor dem Fernseher ungeplant einschl√§ft. Da ist es von Vorteil, wenn ein Armband wie das Jawbone UP24 eine l√§ngere Phase der Inaktivit√§t im Nachhinein als Schlafphase bewerten kann. Beim Samsung Gear Fit und vielen anderen ist eine nachtr√§gliche Korrektur nicht m√∂glich oder nur √ľber ein Online-Portal beziehungsweise die Fitness-App. Sony erlaubt das Festlegen eines Zeitfensters, in dem die Schlaf√ľberwachung beginnen soll. Das Loop von Polar will automatisch den Schlaf erkennen. In der Praxis hat dies zwar funktioniert, doch bei l√§ngerem Wachliegen w√§hrend der Nacht konnte das Loop die Gesamtschlafdauer nicht mehr korrekt ermitteln. Beim Garmin Vivofit l√§sst sich alles auch nachtr√§glich √ľber Garmin Connect anpassen, allerdings nur f√ľr eine zur√ľckliegende Nacht.

Was ist ein Biorhythmus-Wecker?

Da sich Menschen, die w√§hrend einer Leichtschlafphase erwachen, deutlich ausgeruhter und weniger ger√§dert f√ľhlen, nutzen einige Hersteller in ihren Ger√§ten einen sogenannten Schlafphasenwecker, der sich nach dem Biorhythmus richten soll. Die Programmierung erfolgt √ľber ein Weckzeitfenster. Dadurch wird der Schlafende nicht unsanft aus einer Tiefschlafphase gerissen. Stattdessen orientiert sich das Fitnessarmband an den Schlafphasen und nutzt die optimale Leichtschlafphase w√§hrend des Zeitfensters, um den Schlafenden sanft in den Wachzustand zur√ľckzuholen. In der Regel geschieht dies mittels sanfter Vibrationen.

Wie aussagekräftig ist die Schlafanalyse mit einem Fitnessarmband?

Fitnessarmbänder sind keine medizinischen Geräte. Wirklich aussagekräftig sind diese Ergebnisse nicht. Sie zeigen jedoch die Gesamtschlafdauer während der Nacht und das Verhältnis zwischen den Leicht- und den Tiefschlafphasen.

Schlafmediziner halten allerdings √ľberhaupt nichts von dem neuen Gesundheitstrend mit einer Schlafanalyse per Fitnessarmband oder Smartphone. Ihrer Meinung nach ist eine zuverl√§ssige Aussage √ľber die Schlafqualit√§t nur m√∂glich, wenn die Gehirnstr√∂me und der Hautwiderstand gemessen und die Augenbewegung sowie die Muskelentspannung ber√ľcksichtigt werden. Dass ein Mensch sich mit weniger Bewegungsaktivit√§t w√§hrend des Schlafs am Morgen erholter f√ľhle als jemand mit einem ruhigen Schlaf, lasse sich ebenfalls nicht wissenschaftlich belegen. Selbst die Schlafphasen-Weckfunktion ist aus ihrer Sicht ohne die Messung des Hautwiderstands sinnlos. Denn aus dem Schwitzen l√§sst sich nach Aussage der Forscher mehr √ľber die Tiefe des Schlafs ableiten als aus der reinen Bewegungsaktivit√§t. Und selbst die Auswertung der pers√∂nlichen Gesamtschlafdauer unter Einbeziehung der Tagesaktivit√§ten seien in den Fitness-Apps doch letztlich nur Durchschnittswerte aus hinterlegten Datenbanken. Diese Ergebnisse w√ľrden nichts √ľber das tats√§chliche Befinden aussagen. Letztlich k√§me es nur darauf an, wie ausgeschlafen sich jemand f√ľhlt.

Was gilt es beim Tragen eines Fitnessarmbands während der Nacht zu beachten?

F√ľr das Tragen des Fitnessarmbands bei Nacht empfiehlt sich ein Modell, das ein weiches Armband besitzt oder eines, f√ľr das der Hersteller weiche Manschetten anbietet. Au√üerdem sollte es nicht zu gro√ü und nicht zu schwer sein, damit die Nachtruhe nicht gest√∂rt wird. Das Fitnessarmband wird wie eine Armbanduhr am nicht dominanten Handgelenk getragen.

Fazit: Pulsuhren und Schlaftracker

Ausreichend Schlaf ist eine Grundvoraussetzung f√ľr einen gesunden K√∂rper. Deshalb ist die Anzeige des Gesamtschlafs unter Einbeziehung der Aktivit√§tsdaten des Tages sicherlich als positiv zu beurteilen. So lassen sich zumindest aktive und weniger aktive Tage unterscheiden. Doch sollte sich kein Tr√§ger durch die Schlafanalyse unter Druck setzen lassen und wom√∂glich seinen Schlafrhythmus deshalb √§ndern.

Wer ohnehin bereits schlecht schl√§ft oder sich st√§ndig m√ľde und nicht ausgeruht f√ľhlt, kann jedoch aufgrund des Verh√§ltnisses zwischen den Leicht- und Tiefschlafphasen durchaus einen ersten Hinweis auf eine eventuell verminderte Schlafqualit√§t erhalten. F√ľr die genaue Abkl√§rung der Schlafqualit√§t und einer Diagnose bei Schlafst√∂rungen ist der Gang zu einem Schlafmediziner unerl√§sslich. Deshalb ist die Schlaf√ľberwachung aus unserer Sicht ein Feature, das “nice to have” ist.

Sind Fitnessarmbänder ein sinnvoller Begleiter beim Sport?

Moderne Fitnessarmb√§nder k√∂nnen weit mehr als nur Schritte in die Distanz umrechnen, den Kalorienverbrauch ermitteln und die unterschiedlichen Schlafphasen aufzeichnen. In der Regel besitzen sie mehr als einen Sensor. Allerdings gibt es noch recht wenige Fitnessarmb√§nder mit einem H√∂henmesser oder einem GPS-Sensor, was vor allem in den kleinen Akkus der Fitnesstracker begr√ľndet liegt. Doch gerade die zur√ľckgelegten H√∂henmeter k√∂nnen im Training eine wichtige Rolle spielen, da diese Aktivit√§t einen h√∂heren Energieverbrauch zur Folge hat. Aber auch die GPS-Daten k√∂nnen die Trainingsdaten hilfreich erg√§nzen, was die zur√ľckgelegten H√∂henmeter und die Strecke angeht. Selbst wenn nur wenige Fitnessarmb√§nder bislang √ľber keinen eingebauten GPS-Sensor verf√ľgen, l√§sst sich eine geografische Ortung √ľber die Fitness-App des Smartphones durchf√ľhren.

Spezielle Funktionen beim Fitnessarmband f√ľr Sportler

Neuere Ger√§te k√∂nnen auch Aktivit√§ten unter Wasser erfassen oder die Herzfrequenz w√§hrend eines Workouts √ľberwachen. Dazu sind diese Fitnessarmb√§nder mit optischen Sensoren ausger√ľstet, die sich in der Regel an der Unterseite des Armbands befinden. Die optische Linse erkennt durch unterschiedliche Lichtimpulse die Blutmenge unter der Haut und kann damit R√ľckschl√ľsse auf den Puls ziehen. Dies ist optimal f√ľr Sportler, die in ihren Trainingseinheiten zus√§tzlich den Puls √ľberwachen m√∂chten. Nicht jedes Wearable bietet diese M√∂glichkeit der √úberwachung mittels Sensoren, doch teilweise l√§sst sich die √úberwachung der Herzfrequenz durch den Einsatz eines optionalen Brustgurts realisieren.

Im √úbrigen lohnen sich schwei√ütreibende Trainingseinheiten mit dem kleinen Helfer, denn es locken virtuelle Auszeichnungen, die gleichzeitig einen neuen Ansporn bieten sollen. Au√üerdem unterst√ľtzen die Fitnessarmb√§nder den Tr√§ger zus√§tzlich mit Tipps zur Verbesserung der Bewegungsabl√§ufe und k√∂nnen dadurch beinahe schon als Ersatz f√ľr einen Fitnesscoach gesehen werden.

Der neueste Trend bei Fitnessarmbändern sind UV-A- und UV-B-Sensoren. Zwar nutzen einige Modelle bereits Helligkeitssensoren zum Abdunkeln und Aufhellen der Displays, doch beim Training im Freien warnt bislang noch kein Fitnessarmband vor der gefährlichen UV-Strahlung. Medion hat jedoch Anfang 2015 einen Prototyp vorgestellt, der genau dies können und vor einem Sonnenbrand warnen soll. Wir sind gespannt, wie gut diese Funktion tatsächlich funktionieren wird.

Das Fitnessarmband als Ratgeber und Motivationshilfe

Wer seinen K√∂rper nicht nur gesund und fit halten m√∂chte, sondern mit dem Training ein ganz konkretes Ziel verfolgt, wie beispielsweise das Abnehmen, hat auf jeden Fall einen hilfreichen Ratgeber am Handgelenk. In Verbindung mit der Fitness-App, die zur Analyse und Auswertung der Daten verwendet wird, k√∂nnen Nahrungstageb√ľcher erstellt werden. Das Programm ermittelt daraus und auf der Basis des Kalorienz√§hlers, ob das Training zu einer negativen Energiebilanz gef√ľhrt hat und damit den K√∂rper zum Verbrennen von Fett angeregt, oder ob es n√∂tig ist, das Training um zum Beispiel weitere 30 Minuten zu verl√§ngern.¬†Auch die Krankenkassen haben den Gesundheitstrend mit den Fitnesstrackern f√ľr sich entdeckt und nutzen ihn auf unterschiedliche Weise.

Kranke Menschen bedeuten h√∂here Ausgaben f√ľr die Krankenkassen, deshalb sind sie bem√ľht, die Risiken m√∂glichst niedrig zu halten. Dies l√§sst sich mit gesunden Menschen nat√ľrlich leichter realisieren, denn wer gesund ist, verursacht deutlich weniger Kosten.

Deutsche Krankenkassen sammeln Daten

Bei den ersten deutschen Krankenkassen werden bereits kr√§ftig Fitness-Daten gesammelt. Mit Pilotprojekten wollen die Solidargemeinschaften die Nutzer ermutigen, ihre Daten aus den Fitness-Apps zur Verf√ľgung zu stellen. Aber noch ist es nicht soweit wie in den USA, wo es bereits individuelle, verhaltensabh√§ngige Krankenversicherungstarife gibt. Diese sind an eine vorgegebene Aktivit√§t des Krankenkassenmitglieds gekoppelt. In Deutschland hat Generali in Kooperation mit dem Versicherer Discovery einen solchen Vorsto√ü gewagt. Hierbei √ľbermitteln die Mitglieder zu Beginn des Vertrags ihre Gesundheits- und Aktivit√§tsdaten und vereinbaren zusammen mit der Krankenkasse Ziele, die w√§hrend einer bestimmten Periode zu erreichen sind. Als Motivation winkt beim Erreichen dieser Ziele ein Bonus. Dadurch kann die sportliche Bet√§tigung auch Mittel zum Zweck werden.

Allerdings nutzen die meisten deutschen Krankenkassen zwar die Fitnesstracker zur Motivation ihrer Mitglieder f√ľr mehr Aktivit√§t, doch in der Regel hat es bislang keine Auswirkungen auf Krankenversicherungsbeitr√§ge, und es bleibt bei zus√§tzlichen Pr√§mien und Geschenken am Jahresende. AOK und DAK lehnen als gesetzliche Krankenkassen diese Art der Motivation mit verhaltensabh√§ngigen, individuellen Tarifen komplett ab.

Ein Fitnessarmband kann dich auch zusätzlich motivieren!

Wer abnehmen will, muss leiden – noch immer ist dies ein oft geh√∂rter Spruch, der in Zeiten von Fitnessarmb√§ndern jedoch nicht mehr seine Richtigkeit besitzt. Diese kleinen farbenfrohen Wunderwerke der Technik motivieren uns nicht nur direkt, sondern auch indirekt √ľber unser Unterbewusstsein. Sie verscheuchen unseren inneren Schweinehund und schaffen Platz f√ľr ein neues Bewusstsein. Dabei wecken sie in uns einen ungeahnten, bislang verborgenen Bewegungsdrang f√ľr ein fittes und nachhaltiger gef√ľhrtes Leben, das auch eine gesunde Ern√§hrung einschlie√üt. Dass die motivierende Wirkung der Fitnessarmb√§nder nicht nur clevere Werbe-Slogans der Hersteller sind, beweist deren gro√üe Beliebtheit mit ihren √ľberw√§ltigenden Verkaufszahlen.

Wie motivierend sind Fitnessarmbänder wirklich?

Wir legen Wert auf einen gesunden K√∂rper und daf√ľr ist ausreichend Bewegung eine der Grundvoraussetzungen. Um dies jeden Tag zu gew√§hrleisten, sind die kleinen Wegbegleiter die richtige Wahl. Sie k√∂nnen die Schritte z√§hlen, die zur√ľckgelegte Distanz ermitteln und die verbrannten Kalorien berechnen.

Bewegt sich der Tr√§ger √ľber einen l√§ngeren Zeitraum nicht, melden sie sich und fordern zu mehr Aktivit√§t auf. Sind erst einmal die individuellen Ziele festgelegt, √ľbernehmen die Tracker die Arbeit – zumindest was die Motivation angeht. Stellen diese praktischen Ger√§te im Miniformat eine Abweichung zwischen dem Ist- und Soll-Wert fest, machen sie sich auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar.

Einige Ger√§te besitzen eine Art Fortschrittsbalken, gr√ľne oder rote Leuchtdioden oder Smileys, die anzeigen, wie weit das Tagesziel entfernt ist. Bei anderen Modellen gen√ľgt ein Tippen auf das Armband, um zu sehen, ob man sich auf einem guten Weg befindet oder es weiterer k√∂rperlicher Aktivit√§t bedarf. Vereinzelte Modelle geben im Bedarfsfall sogar zus√§tzliche Tipps zur Effektivit√§t und Ratschl√§ge, wie das Tagesziel noch zu erreichen ist, beispielsweise mit 15 Minuten Seilh√ľpfen oder 30 Minuten Joggen. Beim Erreichen der Trainingsziele wird keinesfalls an Belohnungen und Lob gespart – und seien es auch nur welche auf virtueller Basis. Alles, was nur im Entferntesten motivierend auf K√∂rper und Geist des Sportlers wirken kann, nutzen die Hersteller.

Doch gerade f√ľr Gelegenheits- und Breitensportler ist diese Motivationshilfe ideal und vermittelt dem Tr√§ger neben einem angesagten Lifestyle-Gef√ľhl in erster Linie eine Befriedigung, etwas Gutes f√ľr den eigenen K√∂rper getan zu haben.

Feedback durch das Fitness-Armband

Genau wie bei einem Leistungssportler w√ľnschen sich auch Breitensportler ein Feedback √ľber ihre sportlichen Leistungen. Eine M√∂glichkeit bieten die Online-Trainingsgruppen, in denen die Sportler ihre Resultate online vergleichen k√∂nnen. Optimal f√ľr einen Erfahrungsaustausch und ideal, um sich mit anderen zu messen, wenn auch nur virtuell. Auf jeden Fall bieten auch diese Communities eine zus√§tzliche Motivation, die ohne Fitnesstracker sicherlich nicht gegeben w√§re.

Eine andere Art der Motivation bieten die Fitness-Apps beziehungsweise das Programm auf dem Computer. Zusammen mit einem Fitnesstracker erhalten Sportler detaillierte Hinweise zum absolvierten Workout, und die erfassten Daten werden leicht verständlich in einer Grafik präsentiert. So lassen sich mögliche Bewegungsdefizite im Alltag oder beim Sport einfach erkennen und beheben.

Neben einer zus√§tzlichen Motivationshilfe und der gezielten Verbesserung der k√∂rperlichen Fitness erhalten Breitensportler damit erstmals die M√∂glichkeit, ihre Trainingsfortschritte auf eine einfache Art und Weise zu dokumentieren. Das mag sich zwar im ersten Moment nach Aufwand anh√∂ren, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Bereits nach kurzer Zeit macht es Spa√ü, die Fortschritte zu dokumentieren, diese √ľber das Soziale Netzwerk mit anderen zu teilen und sich davon motivieren zu lassen. Hobby-Sportler, die sich nicht mit Freunden oder Bekannten zum gemeinsamen Sport verabreden wollen oder den Gang ins Fitnessstudio scheuen, werden zumindest durch dieses unmittelbare Feedback zu mehr Bewegung ermutigt.

Mehr Bewegung durch Fitnessarmbänder

Visuell vor Augen gef√ľhrte Trainingsergebnisse und -fortschritte wirken, nach der Aussage von Sportmedizinern und Psychologen, in mehrfacher Hinsicht motivierend auf die Tr√§ger eines Fitnessarmbands. Dadurch werden sie angespornt, sich sportlich noch intensiver zu bet√§tigen und zus√§tzlich ges√ľnder zu ern√§hren. Beim Tragen eines Fitnessarmbands wird ein Bewusstsein f√ľr eine gesunde Lebensweise geschaffen.

Umfragen unter den stolzen Besitzern dieser trendigen Wegbegleiter best√§tigen diese Aussagen, indem sie angaben, sich seit dem Einsatz des Aktivit√§tstrackers deutlich mehr zu bewegen. Angefangen im Alltag, wenn sie statt der √∂ffentlichen Verkehrsmittel oder dem Auto eine Strecke zu Fu√ü oder mit dem Fahrrad zur√ľcklegen und in Geb√§uden den Weg von einer zur anderen Etage zu Fu√ü bew√§ltigen, anstelle den Aufzug zu nutzen. Auch in Bezug auf die sportlichen Aktivit√§ten hat sich bei den Tr√§gern der Fitnessarmb√§nder die Einstellung ver√§ndert: Anstelle sich nach Feierabend vor dem Fernseher berieseln zu lassen, schl√ľpfen sie lieber in die Laufschuhe und bewegen sich stattdessen an der frischen Luft und g√∂nnen ihrem K√∂rper damit einen Ausgleich zu ihrer meist sitzenden T√§tigkeit im Beruf. Nach ihren Aussagen f√ľhlt sich ihr K√∂rper dadurch nicht nur besser und fitter an, sie selbst f√ľhlen sich auch wohler vor dem Hintergrund, dass sie ihrem K√∂rper etwas Gutes getan haben.

Fazit: Fitnessarmbänder motivieren!

Zusammenfassend l√§sst sich die motivierende Wirkung eines Fitnessarmbands sowohl aus der Sicht der Nutzer als auch aus Sicht der Wissenschaftler eindeutig belegen. Menschen, die f√ľr mehr Bewegung etwas Ansporn und Motivation ben√∂tigen, finden in einem Fitnessarmband einen idealen Helfer. Den ersten Schritt zu einem ges√ľnderen Leben muss jedoch jeder selbst tun. Doch bei Menschen ohne jegliches Training ist Vorsicht geboten. Sie sollten sich zun√§chst von einem Arzt untersuchen lassen und langsam das Training steigern und sich keinesfalls verausgaben.

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