RasenmÀher Test und Vergleich

Bestseller Nr. 1
Makita Akku-RasenmÀher (2 x 18 V, ohne Akku + LadegerÀt, ohne Akku, ohne LadegerÀt) DLM431Z
  • Umweltfreundlicher und kostensparender 2x18 V-Antrieb
  • FĂŒr kleine bis mittlere RasenflĂ€chen, empfohlene RasenflĂ€che bei Verwendung von 2 StĂŒck Akku BL1850B (5,0 Ah): 475 - 950 mÂČ
  • Kompaktes Staumaß durch faltbaren Holm
  • Im Karton, ohne Akku/LadegerĂ€t
  • FĂŒllstandsanzeige Grasfangsack
  • Leichter Transport durch integrierten Tragegriff
  • 13-stufig einstellbare Schnitthöhe
Bestseller Nr. 2
Makita DLM431PT2 Akku-RasenmÀher 2x18V / 5,0 Ah / 43 cm, 36 V, Schwarz, Blau
  • er und kostensparender 2 x 18 V-Antrieb
  • Kompaktes Staumaß durch faltbaren Holm
  • Mit FĂŒllstandsanzeige am 50 l Grasfangsack
  • Nach innen versetzte RĂ€der fĂŒr randnahes MĂ€hen
  • GerĂ€uscharm und kein Ausstoß von gesundheitsgefĂ€hrdenden Abgasen im Betrieb
AngebotBestseller Nr. 3
BRAST Benzin RasenmÀher 4,4kW (6PS) incl. Selbstantrieb GT Markengetriebe 196ccm
  • Der 2019er BRAST Benzin RasenmĂ€her 20196 DELUXE, der leistungsstarke und zuverlĂ€ssige Bestseller mit 51cm Schnittbreite und 4,4kW (6PS) Motorpower!
  • Leistungsstarker 196ccm 4 Takt-Markenmotor, Selbstantrieb mit original Leichtlauf-GT-Markengetriebe, kugelgelagerte Big-Wheeler-RĂ€der, incl. 8-stufige zentrale Schnitthöhenverstellung, dem genialen Easy-Clean-Reinigungssystem sowie einem Ă€usserst robusten StahlblechgehĂ€use
  • Die 4 in 1 Funktion mit MĂ€hen, Mulchen, Seitenauswurf und Sammeln runden das Profil zu diesem High-Tech-MĂ€her ab
  • Der BRAST RasenmĂ€her 20196 DELUXE wurde von der akkreditierten PrĂŒfstelle TÜV SĂŒd getestet, und es wurde ihm das PrĂŒfzeichen: "GeprĂŒfte Sicherheit" verliehen (Zertifikatsnummer: Z1A 079808 0038 Rev. 00)
  • Die Ersatzteilversorgung ist bei uns langfristig gesichert, wir verfĂŒgen ĂŒber eine eigene Reparaturwerkstatt mit allen Ersatzteilen und können Ihnen auch noch nach Jahren das passende Zubehör fĂŒr Ihre BRAST Werkzeuge anbieten
AngebotBestseller Nr. 4
BRAST Benzin RasenmĂ€her Radantrieb 2,7kW (3,7PS) 40cm Schnittbreite 25-75mm Schnitthöhe 40L Fangkorb MetallgehĂ€use TÜV
  • Der leistungsstarke und zuverlĂ€ssige 2019er BRAST BRB-RM-16132 4 Takt Benzin RasenmĂ€her hat 2,7kW (3,7PS) Power und 132ccm Hubraum
  • Das Besondere: Der MĂ€her verfĂŒgt ĂŒber einen in dieser Preislage unĂŒblichen Hinterrad-Antrieb. Zudem ist der Grasfangsack nicht nur ausschließlich aus Stoff sondern auch mit einem robusten Kunststoff-Korpus mit FĂŒllstandsanzeige ausgestattet
  • 40cm Schnittbreite, eine 7-stufige zentralen Schnitthöhenverstellung, das genialen Easy-Clean-Reinigungssystem, der Rasenkamm, die extra Mulchfunktion, kugelgelagerte RĂ€der sowie ein Ă€ußerst robustes StahlblechgehĂ€userunden das Profil dieses BRAST Allrounders ab
  • TÜV-Zertifizierung: Dieses GerĂ€t wurde von der akkreditierten PrĂŒfstelle TÜV SĂŒd getestet, und es wurde ihm das PrĂŒfzeichen "GeprĂŒfte Sicherheit" verliehen. Zertifikatsnummer: Z1A0798080038 Rev.00. Die Ersatzteilversorgung ist bei uns langfristig gesichert, wir verfĂŒgen ĂŒber eine eigene deutsche Reparaturwerkstatt mit allen Ersatzteilen und können Ihnen auch noch nach Jahren das passende Zubehör anbieten
  • Technische Daten: LuftgekĂŒhlter 4 Takt OHV-Motor, 132ccm Hubraum, Leistung 2,7kW (3,7 PS) bei Nenndrehleistung 2.800U/Min, Schnittbreite 400mm, Kraftstoff Super Bleifrei, Gewicht 24,5kg, Abmessungen 1250x495x1030mm, Grasfangsack mit FĂŒllstandsanzeige 40l, Fahrgeschwindigkeit ca. 3km/h, Kugelgelagerte RĂ€der vorne/hinten 152/203mm, zentral verstellbare Schnitthöhe 7 stufig 25-75mm, GehĂ€usematerial Metall
AngebotBestseller Nr. 5
HYUNDAI Elektro-RasenmÀher LM3301E (Mulchfunktion, 1300W, Schnittbreite 33 cm, 35L Fangkorb, 5-fache Höhenverstellung 25-65 mm, Elektro-MÀher, MulchmÀher, Mulcher)
  • 33 cm Schnittbreite, leicht, handlich, kompaktes Design, Gewicht - 8.8 kg
  • 1300 W starker Elektromotor, 3600 U/Min, leise
  • Zentrale 5-fache Höhenverstellung (25-65 mm). Rasenkamm fĂŒr randnahes MĂ€hen.
  • 35 Liter Fangkorb mit FĂŒllstandsanzeige und Tragegriff. Ausgestattet mit einem herausnehmbaren Mulchkeil.
  • Ideal fĂŒr kleine und mittlere RasenflĂ€chen bis 400 m2
Bestseller Nr. 6
Bosch RasenmÀher Rotak 32 (1200 W, Grasfangbox 31 l, Schnittbreite: 32 cm, Schnitthöhe: 20-60 mm, im Karton)
  • Der RasenmĂ€her Rotak 32 - optimal fĂŒr kleine und mittlere GĂ€rten
  • Dank Rasenkamm schneidet der Rotak 32 problemlos an Mauern, Beeten und Rasenkanten entlang
  • Mit einem Gewicht von nur 6,8 kg lĂ€sst er sich leicht um Hindernisse lenken oder transportieren
  • Auch fĂŒr hohes Gras geeignet dank gehĂ€rtetem Stahlmesser und dem leistungsstarken 1200-Watt-Motor
  • Lieferumfang: Rotak 32, Grasfangbox 31 l, Karton
Bestseller Nr. 7
FUXTEC 4in1 Benzin RasenmÀher FX-RM5196eS - 51 cm Schnittbreite, Elektostarter, Radantrieb, Mulchfunktion,7-stufiger Schnitthöhenverstellung, 60L Fangkorb
  • BĂ€renstarker 196cc Motor mit E-Start System "zipgo" und automatischer Aufladung der Lithium Batterie - nur den Startknopf drĂŒcken und der MĂ€her startet völlig automatisch
  • robustes StahlblechgehĂ€use mit EasyClean Anschluss, Seitenauswurf und zentraler Schnitthöhenverstellung 25-75mm
  • verfĂŒgt ĂŒber ein Selbstantriebssystem ''original GT-Getriebe'"
  • 4in1 - MĂ€hen, Fangen, Mulchen und Seitenauswurf geeignet fĂŒr RasenflĂ€chen ĂŒber 1.000mÂČ
  • Kugelgelagerte Big Wheel RĂ€der 255 mm hinten, Schnittbreite 510mm, hochwertig geschliffene Mulchmesser aus Spezialstahl
AngebotBestseller Nr. 8
BRAST Benzin RasenmĂ€her 2,5kW(3,4PS) Elektrostart Radantrieb 46cm Schnittbreite StahlgehĂ€use 60L Fangkorb 4-Takt Motor TÜV geprĂŒft
  • Unser 2019 Modell hat Bestausstattung und wartet mit vielen Besonderheiten auf: Durch die Elektrostart-Funktion können Sie unseren BRAST Benzin-RasenmĂ€her BRB-RM 18139 ESTART bequem auch per Startknopf im Cockpit starten!
  • DarĂŒber hinaus verfĂŒgt unser TÜV-geprĂŒftes Powerpaket ĂŒber einen 4 Takt-Markenmotor mit 2,5kW (3,4PS) und 139ccm Hubraum, Selbstantrieb mit original Leichtlauf-Markengetriebe von der französischen Herstellerfirma GT, 46cm Schnittbreite, kugelgelagerte Big-Wheeler-RĂ€der, 8-stufige zentrale Schnitthöhenverstellung, das geniale Easy-Clean-Reinigungssystem und ein Ă€usserst robustes StahlblechgehĂ€use
  • Die 4in1-Funktion mit wahlweise MĂ€hen, Mulchen, Seitenauswurf und Sammeln runden das Profil zu diesem High-Tech-MĂ€her ab
  • Der RasenmĂ€her wurde von der akkreditierten PrĂŒfstelle TÜV SĂŒd getestet, und es wurde ihm das PrĂŒfzeichen: "GeprĂŒfte Sicherheit" verliehen. (Zertifikatsnummer: Z1A 079808 0037 Rev. 00)
  • Die Ersatzteilversorgung ist bei uns langfristig gesichert, wir verfĂŒgen ĂŒber eine eigene Reparaturwerkstatt mit allen Ersatzteilen und können Ihnen auch noch nach Jahren das passende Zubehör fĂŒr Ihre BRAST Werkzeuge anbieten
Bestseller Nr. 9
Bosch Elektro RasenmÀher AdvancedRotak 750 (1700 Watt, 45 cm Arbeitsbreite, Grasfangbox 50 Liter, Karton)
  • Die Advanced Werkzeuge von Bosch Gute Leistung fĂŒr die höchsten AnsprĂŒche und umfangreiche Projekte
  • Der RasenmĂ€her AdvancedRotak 750 eignet sich optimal fĂŒr eine RasenflĂ€che von bis zu 750 Quadratmeter
  • Besonders ruhiges und angenehmes MĂ€hen dank Bosch ProSilence Technologie
  • MĂŒheloses Verstellen der Rasenschnitthöhe mit nur einem Handgriff: 25 - 80 mm (7-stufig)
  • Lieferumfang: AdvancedRotak 750, Fangkorb 50 l, Karton
Bestseller Nr. 10
Gardena RasenmÀher PowerMax Li-40/32 mit Accu, Standard, Schnittbreite: 32 cm - Set mit Akku
  • Hohe Durchzugskraft: Leistungsstarker PowerPlus Motor mit extra langer Akku-Laufzeit, optimal geeignet fĂŒr kleine und mittelgroße GĂ€rten bis zu 280 mÂČ RasenflĂ€che
  • Zentrale Höhenverstellung: Einfache Schnitthöhenverstellung durch das QuickFit System
  • Rasenkamm: FĂŒr randhahes MĂ€hen
  • Ergonomisch geformte Griffe: ErgoTec Handgriffe fĂŒr einfaches Schieben in natĂŒrlicher Handposition
  • Lieferumfang beinhaltet: 1x GARDENA PowerMax Li-40/32, 1x Akku BLi-40/100, 1x LadegerĂ€t QC40

Letzte Aktualisierung am 18.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Inhaltsverzeichnis

RasenmĂ€her im Test – Welcher passt zu mir und meinem Garten?

Stellen Sie sich vorab einige Fragen und beantworten Sie diese ganz fĂŒr sich. So schrĂ€nken Sie die Suche nach dem passenden MĂ€her bereits im Voraus ein. Denn es gibt einige wichtige Faktoren die bei der RasenmĂ€her Findung eine entscheidende Rolle spielen.

RasenmÀher
RasenmÀher

Wie groß ist die zu mĂ€hende FlĂ€che Ihres Rasens?

Dieser Faktor ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie einmal ĂŒberlegen, wie viel Zeit und Kraft Sie in die Arbeit des MĂ€hens stecken wollen. FĂŒr einen besonders großen Rasen werden Sie vermutlich mehrere Stunden brauchen. Stellen Sie sich mal vor, Sie mĂŒssten das mit einem handbetriebenen MĂ€her tun. FĂŒr die sportlichen unter uns sicherlich kein Problem, andere wiederum können oder wollen es einfacher und elektronischer. Hersteller sind sich bewusst, dass nicht nur junge und dynamische Leistungssportler einen Rasen besitzen können. Auch Ă€ltere Personen besitzen einen Garten und einen Rasen und gerade solche sind es, die besonders Wert auf einen schönen und gepflegten grĂŒnen Rasen legen. Von daher muss ein RasenmĂ€her individuell auf jede Art von Mensch anpassbar sein.

In welcher Lage befindet sich Ihr Rasen?

Scheint viel Sonne auf den Rasen, beziehungsweise ist dieser im Sommer stark der heißen Sonne ausgesetzt oder liegt er geschĂŒtzt unter vielen BĂ€umen oder entgegen der Sonne? Diese Frage ist wichtig, um die Beschaffenheit Ihres Rasens festzustellen. Ist der Rasen im Sommer viel Sonne ausgesetzt, wird er womöglich sehr trocken sein und Sie benötigen einen MĂ€her, welcher besonders schonend mĂ€ht.

Wie viel Gewicht darf Ihr RasenmÀher haben?

Auch hier gibt es mittlerweile große Unterschiede, denn nicht nur MĂ€nner erledigen heutzutage solch eine Aufgabe, auch Frauen nehmen sich dieser an. Deshalb kann es vorteilhaft sein, einen RasenmĂ€her mit leichterem Gewicht zu kaufen, als einen schweren.

Wie sieht es mit der LÀrmbelÀstigung?

Zu einem RasenmÀher Test gehört auch diese Frage. Mittlerweile sind die LÀrmbelastungswerte eines RasenmÀhers angegeben. Wer gerne auch mal Sonntags den Rasen mÀhen möchte, der sollte einen RasenmÀher testen, welcher leise bis mittellaut arbeitet.

Die Schnittbreite und der Radantrieb des RasenmĂ€hers ist ebenfalls wichtig. Haben Sie schon mal einen RasenmĂ€her im Test gehabt, welcher einen Radantrieb hatte? Wenn ja, wissen Sie, dass Sie um einiges weniger Kraft fĂŒrs Schieben aufbringen mĂŒssen. Der RasenmĂ€her fĂ€hrt sozusagen von alleine, Sie geben die Richtung vor. Wie praktisch!

Haben Sie einen Stromanschluss in der NĂ€he?

Wenn Sie keinen Stromanschluss in Ihrer NĂ€he haben und keine Lust auf viel Kabelsalat im Garten haben, gibt es RasenmĂ€her, welche ohne Kabel funktionieren. Je nach GrĂ¶ĂŸe Ihres Gartens kann dies das MĂ€hen einfacher machen.

Stimmt das Preis- LeistungsverhÀltnis?

Zugegeben, beim Kauf eines guten RasenmĂ€hers mĂŒssen Sie wohl tiefer in die Tasche greifen. GĂŒnstige HandrasenmĂ€her erweisen zwar ebenfalls ihren Dienst, können aber unhandlich und unpraktisch sein. Außerdem ist nicht garantiert, dass diese in der nĂ€chsten Saison bereits wieder ersetzt werden mĂŒssen. Dennoch sollten Sie vergleichen – denn es muss kein Markenprodukt sein um ĂŒber mehrere Jahre Freude an Ihrem GerĂ€t zu haben.

Stimmt die QualitÀt Ihres RasenmÀhers?

Über QualitĂ€t gibt es mittlerweile fĂŒr fast jedes Modell einen RasenmĂ€her Testbericht. Sie können sich Verbraucherbewertungen durchlesen oder sich darĂŒber informieren, wie beispielsweise Stiftung Warentest bewertet hat. Wer sich einen RasenmĂ€her zum Test kaufen möchte, der sollte darauf achten, dass Sie diesen bei nicht Zufriedenheit wieder zurĂŒckgeben dĂŒrfen. Dies sollte in den meisten FĂ€llen innerhalb von 14 Tagen möglich sein. Seriöse Anbieter haben dies jedoch standardmĂ€ĂŸig im Angebot.

Haben Sie all diese Fragen beantworten können, lassen Sie sich nun ĂŒber die vielen Möglichkeiten von RasenmĂ€hern beraten.

RasenmĂ€her Test – vom HandrasenmĂ€her zum Rasenroboter

Von welchem RasenmĂ€her Sie persönlich ĂŒberzeugt sein werden, ist unterschiedlich. FĂŒr jeden Rasen und fĂŒr jede Person ist Perfektion anders definiert. Das haben auch Hersteller vieler Marken herausgefunden und bieten eine breite Palette an RasenmĂ€her an. Einige spezialisieren sich auf bestimmte Arten von RasenmĂ€hern und diese stellen wir Ihnen nun vor.

Der HandrasenmÀher im Test

Der HandrasenmĂ€her ist der Ursprung aller heutigen RasenmĂ€her. FrĂŒher hatte man ĂŒberhaupt keine andere Möglichkeit als mit einem HandmĂ€her zu arbeiten. Egal wie groß der Rasen auch war, Rasen mĂ€hen war harte Arbeit. Doch keine Sorge, wer auf die herkömmliche Art und Weise seine Rasen zu mĂ€hen zurĂŒckgreifen möchte, der braucht sich lĂ€ngst nicht mehr aufarbeiten. Denn auch HandrasenmĂ€her können mittlerweile im Test ĂŒberzeugen.

Die SpindelrasenmĂ€her haben den Vorteil, dass Sie oft sauberer und feiner das Gras mĂ€hen. Zudem sorgt der Spindel und das Schneideblatt dafĂŒr, dass der Rasen sehr sauber am Schneideblatt abgeschnitten wird. Das Schnittende des Rasens wird also nicht ausgefranst und der Rasen bleibt auch Tage spĂ€ter noch schön grĂŒn.

RasenmĂ€her im Test zeigen, dass der HandrasenmĂ€her im Vergleich besonders leise ist. Daher ist der RasenmĂ€her fĂŒr Sonntagsarbeiten im kleinen Garten besonders gut geeignet. Da der HandrasenmĂ€her besonders handlich und leicht ist, ist kein großer Aufwand mit Kabel oder Ă€hnlichem mehr nötig. Allerdings eignet sich ein HandrasenmĂ€her ĂŒberwiegend in kleinen GĂ€rten, da der RasenmĂ€her per Hand geschoben werden muss.

Weder Strom noch Kraftstoff

Vielen Verbrauchern ist der Strom, – und Kraftstoffverbrauch außerdem wichtig. Wer dahingehend sparen möchte, ist mit einem HandrasenmĂ€her bestens ausgerĂŒstet, denn dieser verbraucht natĂŒrlich weder Strom noch Kraftstoff. Auch der Wartungsaufwand hĂ€lt sich in Grenzen, denn nach dem MĂ€hen genĂŒgt es, mit einem Handfeger oder Lappen die GrasĂŒberreste kurz abzuwischen.

Der grĂ¶ĂŸte Vorteil eines HandrasenmĂ€hers ist wohl der geringe Platzverbrauch und die Tatsache, dass Sie fĂŒr einen solchen RasenmĂ€her weder ein Kabel noch Benzin benötigen, um ihn zu betreiben.

Der BenzinrasenmÀher im Test

Der BenzinrasenmĂ€her ist besonders fĂŒr Gartenbesitzer mit großen GĂ€rten Ă€ußerst positiv ausgefallen. Ein RasenmĂ€her Benzin braucht nĂ€mlich keinen Strom und somit auch kein Kabel, sondern nur Benzin. So hat man volle Bewegungsfreiheit und kann ĂŒberall mit dem RasenmĂ€her arbeiten. Die meisten guten Benzin RasenmĂ€her haben einen krĂ€ftigen Motor. Dieser ist sehr leistungsstark und hat die benötigte Power, um durch hohes und dichtes Gras zu kommen. Wer also einen Rasen mit diesen Graseigenschaften besitzt, sollte einen RasenmĂ€her testen, welcher mit Benzin betrieben wird.

BenzinrasenmÀher mit Radantrieb

BenzinrasenmĂ€her mit Radantrieb können zudem sehr praktisch sein, wenn der Rasen etwas grĂ¶ĂŸer ist. Denn dies erleichtert das Schieben, besonders weil ein Benzin RasenmĂ€her oft sehr schwer ist. Die durchschnittliche Schnittbreite des RasenmĂ€hers betrĂ€gt ca. 50 cm. Somit schafft man normalerweise auch große FlĂ€chen in kurzer Zeit. Mit welchen Nachteilen mĂŒssen Sie beim Kauf eines Benzin RasenmĂ€hers rechnen? Argumente gegen einen Benzin RasenmĂ€her können unter anderem die LautstĂ€rke des RasenmĂ€hers sein. Auch die erhöhte Umweltbelastung kann dagegensprechen. Der Benzinverbrauch kann jedoch auch hier variieren, je nach GrĂ¶ĂŸe der FlĂ€che.

RasenmÀher Traktor im Test

Sie haben einen besonders großen Garten und können oder wollen nicht mehr lange stehen und körperlich arbeiten? Dann wĂ€re ein RasenmĂ€her Traktor eventuell genau das richtige fĂŒr Sie. Ein Rasentraktor ist wird ebenfalls mit Benzin betrieben, jedoch ist diese Art des RasenmĂ€hens wohl die bequemste. Auf dem kleinen RasenmĂ€her Traktor können Sie bequem Platz nehmen und den Rasen so systematisch abfahren. Dabei mĂ€ht sich die RasenflĂ€che beinahe wie von selbst. Dadurch, das ein Traktor RasenmĂ€her relativ schwer ist, ist dieser nicht gut fĂŒr nasse Witterungsbedingungen geeignet. Hat es lĂ€ngere Zeit geregnet ist der Boden oft aufgeweicht. Durch das Gewicht und die rotierenden Reifen des RasenmĂ€her Traktors, können Sie den Rasen zerstören oder gar aufgraben. Achten Sie daher darauf, dass der Rasentraktor breite und somit fĂŒr den Rasen schonende Reifen hat.

Allerdings kann ein Rasentraktor mit Schneeschild auch im Winter genutzt werden. Mit bestimmtem Anbauzubehör können Sie damit sogar Schnee auf die Seite befördern.

Bei einem RasenmÀher Traktor sollten Sie auch Wert auf die Auswahlmöglichkeiten der Optionen legen. Das Gestell sollte bestmöglich aus Metall verarbeitet sein. Eine automatische Schnitthöhenverstellung ist ebenfalls empfehlenswert. Des weiteren legen Verbraucher auch auf die Fahrgeschwindigkeitsregelung und einem Sicherheitsschalter Wert.

Schnellmoduswechsel

Mit dem Schnellmoduswechsel kann je nach Bedarf zwischen MĂ€hen, Heckauswurf, Mulchen und Seitenauswurf gewechselt werden. Mit einem Tempomat kann beispielsweise auch eine konstante Geschwindigkeit gehalten werden und Sie mĂŒssen nicht selbst regulieren. Die Benzin RasenmĂ€her sollten einen Elektrostart-Knopf haben. So mĂŒssen Sie nicht mehr mit einem Seilzug den RasenmĂ€her starten, sondern brauchen nur auf einen Knopf zu drĂŒcken.

Auch sollte vor dem Kauf einmal Probe gesessen werden. Da gibt es bequeme Sitze mit Lehnen und einer Lederpolsterung und solche aus Plastik oder Kunststoff. Je nach Geschmack kann man auch hier den Fahrkomfort erhöhen. Weitere Features können unter anderem auch ein Becherhalter oder Aschenbecher sein. Wie notwendig dies ist, bleibt jedem selbst ĂŒberlassen.

Viele Vorteile, jedoch auch einen Nachteil, denn diese RasenmĂ€her sind im Test zwar beliebt, jedoch nicht gerade preisgĂŒnstig. Wer sich dennoch einen RasenmĂ€her Traktor anschaffen möchte, der hat sicherlich viele Jahre einen treuen Gartenbegleiter.

Akku RasenmÀher im Test

Keine lauten MotorengerĂ€usche, kein Kabelsalat und leichte Handhabung. Wichtig beim Kauf eines AkkurasenmĂ€hers ist Ă€hnlich wie beim BenzinrasenmĂ€her, die Schnittbreite, der Fangkorb und die Fahrwerks-Höhenverstellung. Auch die GrĂ¶ĂŸe der RĂ€der und die verstellbare Griffhöhe sind fĂŒr angenehmes arbeiten ausschlaggebend. Die KapazitĂ€t des Akkus ist ebenfalls entscheidend. Denn je grĂ¶ĂŸer dieser ist, desto lĂ€nger können Sie mĂ€hen. Dann ist es wiederum entscheidend, wie groß Ihr Garten ist.

Wenn Sie sich dafĂŒr entscheiden, einen Akku RasenmĂ€her zu testen, entscheiden Sie sich auch fĂŒr ein umweltfreundliches Verhalten. Auch Ihr Rasen wird es Ihnen danken, denn durch die schonende Schneidung der Grashalme, sieht Ihr Rasen besonders lange schön grĂŒn und gesund aus.

Beim Akku sollten Sie jedoch bedenken, dass diese oft teuer sind und des Öfteren mal ausgetauscht werden mĂŒssen. Kein Argument jedoch, sich gegen einen Akku RasenmĂ€her zu entscheiden, denn auch Benzin und Strom kosten ihr Geld.

Elektro RasenmÀher im Test

FĂŒr wen eignet sich nun ein ElektrorasenmĂ€her und wo liegt der Unterschied zum Benzin betriebenen RasenmĂ€her? ElektrorasenmĂ€her eigenen sich fĂŒr FlĂ€chen bis zu ca 500qm und sind fĂŒr Rasen geeignet, welche nicht sehr hoch oder dicht wachsen, sondern eher spĂ€rlich und fein wachsen. Der relativ geringe GerĂ€uschpegel ist ein großer Vorteil gegenĂŒber eines Benzin RasenmĂ€hers. Ist der RasenmĂ€her sogar mit einem offiziellen Ecolabes der EU ausgezeichnet, dĂŒrfen Sie getrost auch außerhalb der eigentlichen MĂ€hzeiten mĂ€hen.

Der Test RasenmĂ€her zeigt, dass der grĂ¶ĂŸte Nachteil wohl die geringe Leistung ist, wodurch der ElektrorasenmĂ€her nicht fĂŒr hochwachsendes und dichtes Gras geeignet ist. Bei einem normalen Hausgarten, welcher regelmĂ€ĂŸig gemĂ€ht wird, sollte dies aber keine Probleme geben. Das benötigte Stromkabel versteht sich hierbei von selbst.

FĂŒr jeden Typen den richtigen RasenmĂ€her

Sie sehen also, dass es fĂŒr jeden Garten und fĂŒr jeden persönlichen Geschmack und Umstand den passenden RasenmĂ€her zu kaufen gibt. Setzen Sie fĂŒr sich die wichtigsten PrioritĂ€ten, welche Ihr RasenmĂ€her unbedingt erfĂŒllen muss und Sie werden sehen, Sie werden den richtigen RasenmĂ€her fĂŒr Ihren Garten finden.

Beurteilen Sie vorab die Beschaffenheit Ihres Rasens. Wuchert bei Ihnen viel oder kaum Unkraut, wie viel Moos durchwĂ€chst Ihren Rasen und wie dicht wĂ€chst das Gras in Ihrem Garten? Diese Fragen sind wichtig, damit Sie genau beurteilen können, welches MĂ€hsystem mit welchem MĂ€hmesser fĂŒr Ihren Rasen geeignet ist.

Welche GegenstĂ€nde machen Ihren Garten aus? Haben Sie viele unterschiedliche GerĂ€tschaften in Ihrem Garten, etwa ein Kindersandkasten, ein Gartenhaus, einen Teich oder viele BĂ€ume? Wenn Sie sich hierfĂŒr beispielsweise einen MĂ€htraktor entscheiden wĂŒrden, wĂŒrden Sie womöglich enttĂ€uscht sein, da Sie bei den vielen Ecken und Kanten mit einem MĂ€htraktor nicht sauber und ordentlich mĂ€hen könnten.

NatĂŒrlich spielt die Hauptrolle beim RasenmĂ€her kaufen die GrĂ¶ĂŸe der RasenflĂ€che. Ab einer RasenflĂ€che von ca. 1000qm lohnen sich AufsitzmĂ€her oder Rasentraktoren. FĂŒr kleinere GĂ€ren genĂŒgen ElektrorasenmĂ€her, AkkurasenmĂ€her oder HandrasenmĂ€her.

Bei GrundstĂŒcken mit GefĂ€llen sollten Sie besonders darauf achten, dass Sie den richtigen RasenmĂ€her kaufen. Wo sich Roboter RasenmĂ€her schwer tun, können BenzinrasenmĂ€her geeigneter sein, auch wenn dies durch den Hang etwas anstrengender ist. Achten Sie dann darauf, dass der Radantrieb besonders stark ist, damit Sie trotzdem bequem bergauf mĂ€hen können.

Laut oder leise? RasenmĂ€her im Test zeigen es deutlich: Die LĂ€rmfrequenzen der RasenmĂ€her steigen von lautlos bis extrem belĂ€stigend. Überlegen Sie sich, wann und zu welchen Zeiten, Wochentagen Sie mĂ€hen möchten und entscheiden Sie auch danach.

Den besten RasenmÀher kaufen

NatĂŒrlich werden Sie sich fĂŒr einen 150qm großen Rasen keinen RasenmĂ€her Traktor zulegen brauchen. Wenn Sie nun wissen, was Sie brauchen und alle Fragen, die Ihren Rasen und Ihren Garten betreffen, beantwortet haben, geht es nun zum Kauf des perfekten RasenmĂ€hers.

Sie werden bei der Beratung eines kompetenten VerkĂ€ufers wohl nach der Schnittbreite des RasenmĂ€hers gefragt werden. Diese kommt darauf an, ob sie kleine und verwinkelte FlĂ€chen oder große und offene FlĂ€chen mĂ€hen mĂŒssen. Je grĂ¶ĂŸer und flĂ€chiger also ihr GrundstĂŒck, desto breiter kann die Schnittbreite sein. Somit kann mehr auf einmal gemĂ€ht werden und sie sparen Zeit. Allerdings beachten Sie, dass je breiter die Schnittbreite ist, desto schwerer ist normalerweise auch das GerĂ€t. Achten Sie dann auf einen Eigenantrieb und einen guten Radantrieb, um das mĂ€hen zu erleichtern.

Die Fahrwerkshöhenverstellung sollte einfach zu verstellen sein. Allzu viel Wert mĂŒssen sie dabei aber nicht legen. Wenn ĂŒberhaupt Ă€ndert sich die Schnitttiefe gerade einmal ein bis zweimal jĂ€hrlich. Hierbei sollten Sie sich also nicht allzu sehr beim RasenmĂ€her kauf blenden lassen.

GrĂ¶ĂŸe des Fangkorbes

Die GrĂ¶ĂŸe des Fangkorbes kann ebenfalls sehr entscheidend sein, gerade wenn es um das Gewicht des RasenmĂ€hers geht. Denn ist der Fangkorb voll, erhöht sich auch das zu schiebende Gewicht. Es ist also nicht immer sinnvoll einen RasenmĂ€her zu kaufen, welcher einen großen Fangkorb hat. Denn wenn Sie nicht die Kraft besitzen diesen auch bis zum Ende befĂŒllen zu lassen, sollten Sie lieber den Fangkorb öfter entleeren, ehe Sie sich mĂŒhselig quĂ€len. Achten Sie vielmehr darauf, dass Sie den Fangkorb mĂŒhelos abbauen und entleeren können. Eine komfortable Ver- und Entriegelung des Fangkorbes ist daher sehr wichtig. Es ist Ă€rgerlich, wenn man erst einmal stundenlang an dem Korb herum fummeln muss, ehe man ihn aus seiner Verankerung gelöst hat. Am besten testen Sie dies bevor Sie sich fĂŒr einen Kauf entschließen.

Wartung der RasenmÀher

Ein RasenmĂ€her muss natĂŒrlich auch gepflegt und gewartet werden. Je nachdem, fĂŒr welches Modell Sie sich entschlossen haben, ist dies aufwendiger oder einfacher. Teuer bedeutet in diesem Fall aber nicht gleich weniger aufwĂ€ndig. In der Regel gilt, dass BenzinrasenmĂ€her (RasenmĂ€her Traktoren) wartungsintensiver sind als Elektro- , Akku-, und RoboterrasenmĂ€her.

Bei BenzinrasenmĂ€hern gehört einmal im Jahr eine Inspektion durchgefĂŒhrt und auch ein Ölwechsel ist fĂ€llig. Wie beim Auto gehören die ZĂŒndkerzen regelmĂ€ĂŸig getauscht und auch der Luftfilter muss geprĂŒft werden. Wer sich in solchen Aufgaben nicht wieder sieht, sollte vom Kauf eines BenzinrasenmĂ€hers absehen. Denn Wartungen vom Fachmann können meist eine teure Angelegenheit werden.

ElektrorasenmĂ€her sind im Gegenteil komplett wartungsfrei. Außerdem sind diese Modelle um einiges Robuster und unaufwendiger. Ist jedoch der ElektrorasenmĂ€her einmal kaputt, ist es schwierig hierfĂŒr Ersatzteile zu bekommen. Einzelteile lassen sich nĂ€mlich nur sehr schwer austauschen und meist lĂ€uft es auf ein komplett neues Modell hinaus.

Das regelmĂ€ĂŸige SchĂ€rfen der Schneidewerkzeuge

Etwas, das alle MĂ€her gemeinsam haben, ist das regelmĂ€ĂŸige SchĂ€rfen der Schneidewerkzeuge. Außerdem tun Sie Ihrem RasenmĂ€her etwas Gutes, wenn Sie diesen ab und an etwas Ölen, damit auch alles rund lĂ€uft. Ist die MĂ€hsaison vorĂŒber tun sie gut daran eine komplette Grundreinigung Ihres RasenmĂ€hers durchzufĂŒhren. Über den Winter eingetrocknetes Gras oder feuchte Stellen, können Rost ansetzen oder zu einem Defekt fĂŒhren. Lagern tun Sie Ihren RasenmĂ€her, egal welcher Art, am besten in einem GerĂ€teschuppen oder in einer Garage.

Die RĂ€der und Griffe eines RasenmĂ€hers spielen eine Rolle bei der Leichtigkeit des Schiebens und der Schonung des Rasens. Große RĂ€der schonen den Rasen und verhindern Unebenheiten im Boden. Besitzen die RĂ€der auch noch ein vernĂŒnftiges Kugellager, erleichtert diese Tatsache beim Schieben. Auf Dauer und fĂŒr große FlĂ€chen kann dies ein enormer Vorteil sein. Die Griffe, beziehungsweise die Holme sollten höhenverstellbar sein. Außerdem sollte man diese fĂŒr die Reinigung abnehmen können. Eine Höhenverstellung ist deshalb sinnvoll, da es sein kann, dass womöglich mehrere Personen den RasenmĂ€her nutzen möchten. Angenehmes Arbeiten setzt also eine exakte Passgenauigkeit, was die Höhe des RasenmĂ€hers, angeht voraus. Wer auch noch den Holm komplett abnehmen kann, der kann seinen RasenmĂ€her noch platzsparender Einlagern.

Was ist ein vernĂŒnftiger Preis?

Der Preis fĂŒr Ihren RasenmĂ€her fĂ€llt sicherlich nicht zuletzt in die Entscheidung des richtigen RasenmĂ€hers ein. GrundsĂ€tzlich zeigt jeder RasenmĂ€her Test, dass RasenmĂ€her, welche fĂŒr große FlĂ€chen benötigt werden, wesentlich teurer in der Anschaffung sind als solche, welche fĂŒr kleinere FlĂ€chen benötigt werden. Auch kann gesagt werden, dass BenzinrasenmĂ€her wesentlich teurer sind als ElektrorasenmĂ€her. Kleinere Elektro RasenmĂ€her können Sie bereits ab ca. 100 Euro erwerben. Benziner fangen normalerweise ab 300 Euro aufwĂ€rts an.

Schwierig wird es, wenn Sie sich nach dem Preis, – LeistungsverhĂ€ltnis und der QualitĂ€t erkundigen. Denn auch gĂŒnstige Modelle können durchaus im Schnitt 10-15 Jahre treu Ihre Dienste tun. Überlegen Sie sich, wie oft Sie den MĂ€her benötigen und entscheiden Sie dann, ob es ein teureres Modell sein muss. GerĂ€te fĂŒr den Dauereinsatz sollten dann doch etwas teurer sein, da Sie sich wohl mit einem ProfigerĂ€t einen grĂ¶ĂŸeren Gefallen tun. Diese können dann problemlos mehrere Stunden tĂ€glich genutzt werden. FĂŒr den normalen Hausgebrauch ist die Leistung hier wahrscheinlich stĂ€rker, als Sie tatsĂ€chlich brauchen.

RasenmÀher im Test auf Sicherheit und Material

Wer sich keinem Risiko aussetzen möchte, sollte beim Kauf von elektrischen MĂ€hern Wert auf Sicherheit und QualitĂ€t legen. In Deutschland gibt es bislang zwar noch keine PrĂŒfpflicht fĂŒr RasenmĂ€her, dennoch sollten Sie zu Ihrem eigenen Schutz eine regelmĂ€ĂŸige SicherheitsprĂŒfung durchfĂŒhren. Beispielsweise können Sie hierbei auf das unabhĂ€ngige VDE-Zeichen achten. VDE-Institute prĂŒfen jĂ€hrlich ca. 16.000 elektronische GerĂ€te und Produkte in Sachen Verbraucherschutz. Wenn es um RasenmĂ€her geht, dĂŒrfen nur solche, welche den Test bestehen, auch ein VDE-PrĂŒfsiegel tragen. Auch das sogenannte GS-Zeichen (geprĂŒfte Sicherheit) steht fĂŒr ein verlĂ€ssliches Produkt. Den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes ist Ihr RasenmĂ€her mit diesem Siegel gerecht geworden. Sie können damit sicher sein, dass keine Gefahr bei Benutzung Ihres GerĂ€tes ausgeht.

Wenn Sie wert auf Sicherheit legen, was auch unbedingt zu empfehlen ist, sollten Sie darauf achten, dass Ihr RasenmĂ€her mit einem Sicherheitsschalter ausgestattet ist. Sobald Sie die Hand vom GriffbĂŒgel nehmen, sollte sich das GerĂ€t automatisch ausschalten oder anhalten. Dies ist besonders wichtig, sobald Kinder wĂ€hrend des RasenmĂ€hens im Garten spielen. Auch sollten Sie nie auf festes Schuhwerk oder Gartenhandschuhe verzichten wĂ€hrend Sie Ihren Rasen mĂ€hen.

Auf robustes Material setzen

Das richtige Material Ihrer Maschine ist ebenfalls nicht unwichtig, aber auch Geschmackssache. Wer auf robustes Material setzt, der sollte auf GerĂ€te aus Metall zurĂŒckgreifen. Leider sind diese aber wiederum etwas teurer, dennoch lohnenswert. Denn durch die robuste Verarbeitung vergewissern Sie sich einer langen Lebensdauer und Ihr RasenmĂ€her bleibt lĂ€nger auch optisch ansprechend. Normale Elektro RasenmĂ€her wiederum bestehen normalerweise aus KunststoffgehĂ€usen. Dies ist ĂŒblich und preiswert, jedoch lassen sich diese auch leichter beschĂ€digen. GrundsĂ€tzlich kann zwischen Stahl-BlechgehĂ€usen, KunststoffgehĂ€usen und Aluminium-DruckgrußgehĂ€usen unterschieden werden.

GehĂ€use aus Stahlblech sind in der Herstellung besonders aufwĂ€ndig und daher auch etwas kostspieliger. Je nach Preisklasse ist das Blech dicker oder dĂŒnner und auch die Lackierung kann entweder preiswert oder teuer sein. Wichtig ist, dass solch ein GehĂ€use regelmĂ€ĂŸig gepflegt wird, da dieses schnell Rost ansetzen und dadurch brechen kann. Wer nach ein paar Jahren keine böse Überraschung erleben will muss ein wenig mehr in Wartung und Pflege investieren.

Optimalen Grasauswurf

Den optimalen Grasauswurf kann man mit KunststoffgehĂ€usen erzielen. Auch hier gibt es Herstellerunterschiede, je nach Preiskategorie. Wer ĂŒber mehrere Jahre hinweg eine elastische QualitĂ€t erhalten möchte, sollte etwas tiefer in die Tasche greifen. Dies lohnt sich in diesem Fall besonders.

GehĂ€use aus Aluminium weisen die höchste Wertigkeit bei den GehĂ€usen auf. ProfimĂ€her und auch alle anderen Hersteller, welche auf höchste QualitĂ€t setzen, verwenden dieses Material. Jede GehĂ€useform ist hier realisierbar. Das Aluminiummaterial ist widerstandsfĂ€hig und robust. Wer sein GehĂ€use vor aufwirbelnden Steinen schĂŒtzen möchte, sollte auf einen Stahlring, welcher im GehĂ€use mit eingeschraubt wurde, Wert legen.
Sie sehen also, ein paar Euro mehr in das richtige GehÀuse investiert kann dazu beitragen, dass Ihr Gartenhelfer lÀnger einsatzbereit ist.

Garantie und Wartung

Wenn Sie sich dafĂŒr entscheiden ein gĂŒnstigeres Produkt zu kaufen und sparen möchten, tun Sie dies nicht bei der Wahl des Herstellers. No-Name Produkte können zwar billiger sein, jedoch werden Sie es schwer haben, wenn Sie Ersatzteile oder eine Reparatur benötigen. Wenn Sie sich einen RasenmĂ€her in Ihrer NĂ€he, bei Namhaften Herstellern kaufen, können Sie im Problemfall meist ĂŒber diesen auch Ersatzteile erwerben. Auch bieten viele Hersteller einen gĂŒnstigeren Reparaturservice an, wenn Sie das GerĂ€t bei diesem auch erworben haben. Und auch online im Internet finden Sie zu den wichtigsten und besten Herstellern jederzeit Testberichte und Informationen zu Ihrem GerĂ€t.

Fragen Sie auch unbedingt nach der Garantielaufzeit. Sollte das GerĂ€t keine Garantie haben ist besser die Finger davon zu lassen, denn SchĂ€den sind hier vorprogrammiert. Die meisten Hersteller garantieren jedoch ĂŒber mehrere Jahre. Ob eine Zusatzversicherung empfehlenswert ist, ist ein anderes Thema. Dies kommt auf den Preis des RasenmĂ€hers an und auf den Preis der Zusatzversicherung.

Fazit zum RasenmÀher Test

Wenn Sie all unsere Tipps und Vorgehensweisen beim Kauf Ihres neuen Gartenhelfers berĂŒcksichtigen, werden Sie sicherlich ĂŒber die nĂ€chsten Jahre hinweg Freude an Ihrem RasenmĂ€her haben, egal ob Sie sich nun fĂŒr einen AufsitzrasenmĂ€her, einem HandrasenmĂ€her, oder einen BenzinrasenmĂ€her entscheiden. Es gibt fĂŒr jeden Rasen, jeden Garten, alle Preisklassen und jeden Besitzer den passenden Gartenhelfer.

RasenmÀher: Testberichte helfen

Bei der Vielfalt ist es nicht leicht, unter allen RasenmĂ€hern den individuell richtigen zu finden. Wichtig ist es, die genauen Anforderungen zu kennen. Mit diesem Hintergrundwissen ist es einfacher, Testberichte ĂŒber RasenmĂ€her zu lesen und daraus eine Kaufentscheidung abzuleiten. Auf dieser Webseite werden daher viele Arten und Modelle von RasenmĂ€hern vorgestellt, sodass jeder einen passenden MĂ€her finden kann. Entsprechende Empfehlungen sind ebenfalls hier zu finden.

Tipps rund um die Rasenpflege

Was wĂ€re ein schöner Rasen ohne Pflege? Vertikutieren, Rasenkanten schneiden, gegen Rasenkrankheiten vorgehen, den Boden durch DĂŒngen, Sanden und Kalken verbessern oder einfach nur lĂ€stige MaulwĂŒrfe vertreiben – all das gehört zur Rasenpflege.
Auch die Frage nach dem Wann und dem Wie muss gestellt werden. Wann soll der Rasen das erste Mal im Jahr gemĂ€ht werden, wann folgt der letzte Schnitt im Herbst? Diese Webseite gibt viele Tipps und RatschlĂ€ge rund um die Rasenpflege, damit das GrĂŒn auch schön bleibt.

Mit dem RasenmÀher zum schönen Rasen

Im Zentrum der Rasenpflege steht das RasenmĂ€hen. Wird die GrĂŒnflĂ€che nicht regelmĂ€ĂŸig geschnitten, wĂ€chst das Gras zu einer unansehnlichen Höhe empor und bietet zwischen den Halmen unerwĂŒnschten UnkrĂ€utern viel Raum zur Entfaltung. Ein regelmĂ€ĂŸiger Schnitt regt dagegen zu neuem Wachstum an. Er hĂ€lt die RasenflĂ€che krĂ€ftig und dicht. Zugleich werden andere Pflanzen nachhaltig abgeschnitten und im Wachstum gehindert. Mit einem geeigneten RasenmĂ€her bleibt das Gras gesund und die Menschen können sich an einer prĂ€chtigen GrĂŒnflĂ€che zum Sonnen, Grillen, Spielen oder Genießen erfreuen.

Welche Rasensorten fĂŒr welchen Zweck?

Eine saftig grĂŒne Wiese erfreut jeden Menschen. Doch nicht jede Rasensorte wĂ€chst und gedeiht ĂŒberall gleich gut und nicht jede Rasensorte ist fĂŒr jeden Zweck geeignet. Ein Fußballplatz benötigt einen anderen Rasen als die KrĂ€uterwiese am Teich oder der Rasen unter der Kinderschaukel. Die gĂ€ngigsten Rasensorten sind:

  • Zierrasen,
  • Gebrauchsrasen/Spielrasen,
  • Schattenrasen,
  • Landschaftsrasen
  • Sportrasen/Golfrasen,
  • Magerwiese/KrĂ€uterwiesen
Hinweis: Sowohl der Englische Rasen als auch Rollrasen bzw. Rasenplatten sind keine Rasenarten. Der Englische Rasen ist ein sehr kurzer und pflegeintensiver Rasenschnitt. Rollrasen und Rasenplatten sind in verschiedenen Rasenarten erhÀltlich und eine Alternative zur Rasensaat.

Zierrasen

Wenn eine GrĂŒnflĂ€che einfach nur makellos schön aussehen soll, ist Zierrasen die beste Wahl. Diese Rasenart eignet sich fĂŒr FlĂ€chen, in einem satten GrĂŒn erstrahlen sollen, ohne dass Unkraut oder KrĂ€uter dazwischen stehen. Das Gras wĂ€chst zart und dadurch optisch schön, aber die Halme sind wenig robust. Daher benötigt ein Zierrasen viel Pflege durch regelmĂ€ĂŸiges MĂ€hen, DĂŒngen und Vertikutieren. Leider hat die Schönheit einen großen Nachteil: Der Rasen ist empfindlich und darf nur gering belastet werden.

Gebrauchsrasen und Spielrasen

Eigentlich sind Gebrauchsrasen und Spielrasen zwei verschiedene Rasenarten. In der Funktion sind sie aber fast identisch. Sie sind in heimischen GĂ€rten weit verbreitet, weil sie einerseits ein sattes und dichtes GrĂŒn ausbilden und andererseits sehr strapazier- und regenerationsfĂ€hig sind. MĂ€her, Vertikutierer und DĂŒnger kommen zum Einsatz, der Pflegeaufwand ist aber gegenĂŒber einem Zierrasen deutlich geringer.

Auf einem Gebrauchsrasen können sommerliche Kaffeerunden ebenso stattfinden wie Grillabende. Der noch robustere Spielrasen ist erste Wahl, wenn Kinder beispielsweise gern die Schaukel im eigenen Garten nutzen oder dort regelmĂ€ĂŸig Fußball spielen.

Schattenrasen

Unter dichten BĂ€umen oder an der Nordseite von GebĂ€uden ist der Lichteinfall sehr gering. Dadurch kann ein normaler Rasen kaum zu einer krĂ€ftigen GrĂŒnflĂ€che heranwachsen. Es fehlt einfach Licht als Wachstumsimpuls. Zudem bildet sich durch die geringere Verdunstung schneller StaunĂ€sse. Um bei diesen VerhĂ€ltnissen einen schönen Rasen genießen zu können, ist Schattenrasen eine gute Wahl. Die Rasensamenmischung besteht aus speziellen Samen, die weniger Licht zum Wachsen benötigen und weniger anfĂ€llig gegenĂŒber Krankheiten sind.

Landschaftsrasen

Auf öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen wird in der Regel Landschaftsrasen genutzt. Dieser ist mit und ohne KrĂ€uteranteil erhĂ€ltlich und zeichnet sich durch ein langsameres Wachstum aus. Der Vorteil: Der Pflegeaufwand ist geringer, da der Rasen weniger hĂ€ufig und erst bei höheren Halmen gemĂ€ht werden muss.

Sportrasen/Golfrasen

Auf SportflĂ€chen kommt ein Sportrasen oder Golfrasen zum Einsatz. Dieser bildet durch breitere Halme einen dichten Untergrund aus. Der Pflegeaufwand ist allerdings groß. Denn der Rasen muss stetig kurz gehalten werden und immer wieder mit einem Vertikutierer und DĂŒnger optimiert werden, damit er die Belastung durch den Sport auffangen kann. DafĂŒr wĂ€chst Sportrasen schneller und ist gegen Rasenkrankheiten weniger anfĂ€llig.

Magerwiese/KrÀuterwiesen

An Biotopen oder auch im Garten fĂŒr die heimische KĂŒche können Magerwiesen oder KrĂ€uterwiesen angelegt werden. Dazu eignen sich Samenmischungen, die einen variablen Anteil von Rasensamen enthalten, aber ebenfalls einen großen Anteil an KrĂ€utern und Wildblumen beinhalten. Solche Magerwiesen bzw. KrĂ€uterwiesen sind ideal, um einen farbenprĂ€chtigen BlĂŒtenteppich als Rasenersatz anzulegen.

Der Pflegeaufwand und die AnsprĂŒche dieser Rasenart sind Ă€ußerst gering. Die Vorteile ĂŒberwiegen. So bieten die Mischungen KrĂ€uter wie bspw. Estragon, Salbei oder Basilikum fĂŒr die eigene KĂŒche und sind nebenbei ein Paradies fĂŒr Bienen und andere Insekten. Eine solche KrĂ€uterwiese gedeiht sogar auf nĂ€hrstoffarmen Böden, was in der eigentlichen Bezeichnung Magerwiese deutlich wird. Nachteil: Die RasenflĂ€che ist wegen des relativ hohen Wuchses nicht anders nutzbar.

Rasen anlegen

Ein stressiger Tag lĂ€sst sich viel leichter ertragen, wenn am Ende ein schönes Zuhause wartet. Besonders in den sonnigen und warmen Monaten des Jahres wird das schöne Heim noch getoppt, wenn der eigene Garten winkt. Das ‘grĂŒne Wohnzimmer’ mit WohlfĂŒhlambiente. Aber es sind nicht nur die schmucken Beete und die buntgemischten Pflanzen, StrĂ€ucher und BĂ€ume allein, die viele farbige Gute-Laune-Tupfer in den Garten zaubern. Ein gepflegter Garten lebt auch von der QualitĂ€t eines tollen grĂŒnen Rasens. KrĂ€ftig, satt und dicht muss er sein. Nicht selten ist der Rasen ein wahres Steckenpferd stolzer Gartenbesitzer. Eine wahre Herzensangelegenheit!

Ein schöner Rasen kommt nicht von ungefĂ€hr. Sein langer Weg zum Eyecatcher beginnt mit der richtigen Entscheidung einen Rasen anlegen zu wollen. Beginnend mit der richtigen Auswahl des Saatgutes bis hin zur jĂ€hrlichen Rasenpflege. Das gilt ĂŒbrigens nicht nur fĂŒr den eigenen Rasen, sondern trifft auch auf die Liegewiese und den Fußballplatz zu. Und genau daran lĂ€sst sich schon erkennen, wie wichtig die Art der geplanten Nutzung des neuen GrĂŒns sein soll. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Rasenarten wie zum Beispiel dem Zierrasen, Gebrauchtrasen und Sportrasen. Wer ein Hausgarten-Rasen anlegen möchte liegt mit einer Saatmischung fĂŒr Gebrauchtrasen goldrichtig. Ab jetzt heißt es: Fehler beim Rasen anlegen lassen sich auch im Nachhinein selbst durch intensivste Pflege nicht mehr korrigieren. Jeder Schritt hin zum satten GrĂŒn ist der wichtigste. Zudem kommt es auf die richtige Reihenfolge an. Und die ist sehr sinnvoll.

1. Warten auf den idealen Zeitpunkt

Eine feuchte Witterung oder gar ein feuchter Boden sind keine guten Voraussetzungen zum Rasen auslegen. Die besten Startbedingungen fĂŒr einen stabilen und gefestigten Rasen basieren auf den richtigen Saat-Zeitpunkt. Dieser kann von Region zu Region unterschiedlich sein. Empfohlen werden aber die trockenen Monate zwischen Mai, genauer gesagt zwischen der zweiten MaihĂ€lfte und August. Sie bergen die grĂ¶ĂŸte Garantie, dass der erste Frost dem jungen Rasen nichts anhaben kann. Im September angesĂ€ter Rasen birgt die Gefahr, dass frisch aufgelaufenes Gras den ersten kalten FrostnĂ€chten nicht widerstehen kann.

2. Verdichtete und schwierige Böden unbedingt lockern

FĂŒr den spĂ€teren Rasen ist ein lockerer Boden vonnöten. Damit NiederschlĂ€ge problemlos in das untere Erdreich versickern können, mĂŒssen auch die tiefer liegenden Bodenschichten mit einer FrĂ€se oder einem Grubber aufgelockert werden. Geschieht das nicht in ausreichendem Maße, besteht die Gefahr der Bildung von Moos. Das schlimmste Ärgernis fĂŒr jeden Rasenliebhaber. Denn Moos gedeiht nur dort, wo kein Rasen mehr wĂ€chst. Auch schwere lehmige und tonige Böden mĂŒssen fĂŒr Wasser ausreichend durchlĂ€ssig gemacht werden. Das heißt, der Boden muss zusĂ€tzlich noch mit 10-15 Kilogramm Sand pro Quadratmeter eingestreut werden. Wer sich spĂ€teren Ärger ersparen will, entfernt bei diesem Procedere noch zusĂ€tzlich WurzelunkrĂ€uter.

3. RasenflÀche einebnen und planieren

Sind alle Vorbereitungen fĂŒr einen guten Boden getroffen, kommt die Phase der sogenannten ‘Grobplanie’ und der ‘Feinplanie’, wobei letztgenannte eher eine Handarbeit mit einem breiten Rechen (Kleerechen, Stahlzinken) darstellt. Wer eine grĂ¶ĂŸere FlĂ€che zu bearbeiten hat, kann auch die Egge einsetzen. Nach dem Planieren mit der Rasenwalze wird das Saatbett mit einer Harke wieder auf eine Tiefe von 2-3 Zentimeter aufgelockert. Dabei gilt es unbedingt eine Muldenbildung zu vermeiden. Mulden sind kleine Auffangbecken fĂŒr Regenwasser und Gift fĂŒr jeden neuen Rasen. Der Kreis einer sorgfĂ€ltigen Bodenvorbereitung fĂŒr die Aussaat des Rasens schließt sich mit der ÜberprĂŒfung des Kalkgehaltes des Bodens. Liegt der ph-Wert unter 5,5 verlangt der Boden eine Nachbesserung durch Garten-/Rasenkalk. Die empfohlene Menge ist ca. 5 Kilogramm auf 100 Quadratmeter.

4. Das AussÀen der Saat

Beim Rasen anlegen kommt es auch auf die gleichmĂ€ĂŸige Verteilung und exakte Dosierung des Rasen-Saatgutes an. Das gewĂ€hrleistet am besten ein Streuwagen. Ein unerlĂ€ssliches Garten-GerĂ€te-Accessoire, welches ganzjĂ€hrig einsetzbar ist und mit Samen, DĂŒnger, Sand, Kalk, Salz oder Split gleichermaßen bestĂŒckt werden kann. Die vorab fĂŒr den Rasen anlegen berechnete Aussaatmenge wird nun halbiert, um sie einmal in Querrichtung und einmal in LĂ€ngsrichtung auszusĂ€en. Dann wird sie vorsichtig eingeharkt und nochmals leicht mit der Walze in die Erde eingedrĂŒckt. Weil GrĂ€ser aber Lichtkeimer sind, ist unbedingt darauf zu achten, dass der Samen nicht zu tief ins Erdreich eingewalzt wird. GrĂ€ser mĂŒssen keimen und wurzeln.

5. WÀssern der SaatflÀche

Jetzt gilt es mit viel FeingefĂŒhl und richtiger GĂ€rtnerausrĂŒstung die neu angelegte RasenflĂ€che zu bewĂ€ssern. DafĂŒr eignen sich perfekt Gartenbrausen oder Rasensprenger. Sogenannte ‘Regner’ sind nicht nur beim Rasen anlegen ideal, sie sind auch spĂ€ter eine wertvolle Hilfe bei der Rasenpflege. Sobald die erste Keimung des Samens erfolgt ist, muss die RasenflĂ€che fortlaufend bewĂ€ssert werden. Bei Trockenheit möglichst morgens und abends. Aber bitte ohne PfĂŒtzenbildung und Rinnsale. Und wieder heißt es, Geduld haben. Denn erst nach 7-14 Tagen lassen sich die ersten Rasenhalme blicken. Je nach Witterung und Region.

6. Der erste Schnitt erfordert FeingefĂŒhl

Nach einer guten Pflege und einer regelmĂ€ĂŸigen WĂ€sserung wird ein aufgelaufener Rasen schnell wachsen. Weil die junge Grasnarbe aber noch nicht fest genug ist, sollte der erste Schnitt bei trockenem Boden und einer HalmlĂ€nge von ungefĂ€hr 10 – 12 Zentimeter sehr zurĂŒckhaltend angegangen werden. Zu groß ist die Gefahr, dass der RasenmĂ€her das junge Gras aus dem Erdreich reißt und durch den RasenmĂ€her Spuren im Rasen hinterlĂ€sst. Der erste Rasenschnitt muss unbedingt mit einem Fangkorb aufgefangen werden. Die Hauptwachstumszeit eines Rasens liegt in den Monaten April bis September.

Als Faustregel gilt: Rasenschnitt ein- bis zweimal wöchentlich bis zur HĂ€lfte der auf der Saatverpackung angegebenen halben Wuchshöhe. Dem RasenmĂ€her fĂ€llt eine wichtige Rolle beim Rasen anlegen zu. Die Produktpalette hochwertiger RasenmĂ€her ist schier endlos. RasenmĂ€her und Garten sollten daher immer zusammenpassen. Wir bieten in diesem Segment fantastische Anregungen und Kaufhilfen fĂŒr die individuell beste Entscheidung. Um sich einen Überblick ĂŒber geeignete GerĂ€te zu verschaffen, schauen Sie sich unseren ElektrorasenmĂ€her-Test an. Hier finden Sie gute und gĂŒnstige ElektrorasenmĂ€her mit guten bis sehr guten Bewertungen.

7. Mit Vorsicht dĂŒngen

Ist der erste Rasenschnitt erfolgreich getĂ€tigt verlangt er nach DĂŒnger, genauer gesagt nach speziellem DĂŒnger fĂŒr jungen Rasen. Auch das DĂŒngen sollte gleichmĂ€ĂŸig mit dem Streuwagen in LĂ€ngs- und Querrichtung erfolgen. Aber Vorsicht! Zu viel DĂŒnger verbrennt das feine Gras. Die Folge ist unschöne hĂ€sslich braune Flecken. In der Folgezeit sollte der Rasen in der Zeit von April bis Oktober alle 8 Wochen gedĂŒngt werden. Und weil gesunder Rasen neben einer regelmĂ€ĂŸigen BewĂ€sserung auch eine ausreichende Luftzufuhr benötigt, sollten bis Ende MĂ€rz Pflanzenteile und Filzschichten aus Moosen entfernt sein. Man spricht in diesem Fall auch vom Anritzen der Grasnarbe eines Rasens, um ihn besser zu lĂŒften (Vertikutieren).

Ein schöner Rasen ist ganzjĂ€hrlich etwas Wunderbares. Das frische und saftige GrĂŒn eines GrĂ€serteppichs macht einen Garten erst zum dem was er ist. NĂ€mlich zu einem mĂ€rchenhafter RĂŒckzugsort mit allen Optionen, die Mutter Natur den Menschen zur VerfĂŒgung stellt. Eingerahmt von Staudenbeeten, StrĂ€uchern und Pflanzen rundet das satte GrĂŒn eines Rasens diesen einmaligen Ruhepol gekonnt ab. Dennoch, ein gesunder krĂ€ftiger Rasen ist kein SelbstlĂ€ufer. Er benötigt wöchentliche Pflege und wird nicht umsonst als einer der pflegeintensivsten Gartenbereiche bezeichnet. Vielleicht ist der Rasen auch gerade deshalb dem Gartenliebhaber und Naturfreund besonders ans Herz gewachsen, weil er im stetigen Kontakt mit seinem Pfleger ist. Oder soll man besser ‘SchwĂ€rmer’ sagen?

Schöner Rasen, schöner Garten – So geht’s!

Wer einen eigenen Garten besitzt, der möchte sich dort wohlfĂŒhlen und natĂŒrlich soll der Garten auch durch ein ansprechendes Erscheinungsbild ĂŒberzeugen. Dieses kann nicht nur mit gepflanzten BĂ€umen und angelegten Beeten erreicht werden. Mindestens genauso wichtig sind der Rasen und dessen Pflege. Doch auch wer seine GrĂŒnflĂ€che akkurat und bedacht pflegt, entdeckt manchmal unschöne RasenlĂŒcken.

Diese lassen sich jedoch mit wenigen Kniffen wieder entfernen. Wenn es darum geht, nach der Winterzeit kleinere kahle Stellen im Rasen zu beseitigen, dann reicht es mitunter schon aus, die Erde zunĂ€chst etwas aufzulockern und ein paar Samen neuen Rasens zu sĂ€hen. Bei grĂ¶ĂŸeren RasenlĂŒcken reichen die wenigen Mittel jedoch nicht mehr aus und die RasenflĂ€che ist komplett zu ĂŒberholen, damit sie wieder im saftigen GrĂŒn erstrahlt. Um den Rasen zu pflegen und von kahlen Stellen zu befreien, braucht der HobbygĂ€rtner ein paar GerĂ€te zur Hand. So zĂ€hlen ein RasenmĂ€her, welcher ĂŒbrigens auch automatisch als Roboter arbeiten kann, und ein Rechen zur Grundausstattung. Bei sehr gewissenhafter Rasenpflege ist zudem auf einen Vertikutierer nicht zu verzichten.

Diese Schritte fĂŒhren zu einem schönen Rasen

Damit der Rasen wieder in schönem GrĂŒn erstrahlen kann, muss jedoch kein Vermögen ausgegeben werden. FĂŒr alle, die nicht zu viel investieren möchten, dennoch aber einen gut gepflegten Rasen erreichen wollen, empfiehlt es sich, auf die klassische Variante zurĂŒckzugreifen. Vertikutierer und das richtige Saatgut reichen hierfĂŒr schon aus. Was das richtige Saatgut angeht, so sollte sich der GĂ€rtner vorab informieren, welcher Rasen zu den BodenverhĂ€ltnissen in seinem Garten passt.

Den Rasen vertikutieren

Was den Vertikutierer angeht, so stehen Modelle in allen Preisklassen zur VerfĂŒgung. Hier kann jedoch gesagt werden, dass auch preisgĂŒnstige GerĂ€te zuverlĂ€ssig ihren Dienst verrichten. Gegebenenfalls kann der Vertikutierer auch beim Nachbarn geliehen werden.

Zu Beginn der Rasenpflege steht das MĂ€hen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Rasen so kurz wie möglich gemĂ€ht wird. Dann sollte der Vertikutierer zur Hand genommen werden. Dieser ist dafĂŒr anzuwenden Unkraut, trockenes Gras und Moos von der RasenflĂ€che zu entfernen. Ist der Untergrund dann fĂŒr die neue Saat entsprechend vorbereitet, kommt der Rechen zum Einsatz, mit welchem die Samen in die BodenflĂ€che eingebracht werden. Ein wichtiger Tipp ist, dass nach dem EinsĂ€hen unbedingt gedĂŒngt werden sollte. So wĂ€chst das Gras am besten nach und RasenlĂŒcken gehören endlich der Vergangenheit an.
Ganz vermeiden lassen sich RasenlĂŒcken zwar nicht, wer sich jedoch fĂŒr die Pflege Zeit nimmt beziehungsweise auf qualitativ hochwertige GartengerĂ€te zurĂŒckgreift, der kann die grĂŒne Oase immer in einem schönen Glanz erstrahlen lassen.

Rasenpflege im FrĂŒhjahr

Wenn der Schnee schmilzt und die erste FrĂŒhjahrssonne auf den Rasen fĂ€llt, juckt es vielen HobbygĂ€rtnern bereits in den Fingern. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, den Rasen das erste Mal im Jahr zu hegen und zu pflegen? Und was ist zu tun?

Erst bei steigenden Temperaturen tÀtig werden

Solange sie den Rasen nicht durch einen Rechen beschĂ€digen, sollten HobbygĂ€rtner dieses Laub auch schon vor MĂ€rz entfernen. Denn darunter kann sich StaunĂ€sse bilden, die zum Beispiel Rasenkrankheiten begĂŒnstigt. Generell geht die Rasenpflege aber erst bei anhaltend steigenden Temperaturen los. Das kann je nach Jahresverlauf durchaus schon Anfang/Mitte MĂ€rz sein. In der Regel liegt der beste Zeitpunkt aber nicht vor Mitte MĂ€rz.

Wichtigste Faustregel ist: Vor MĂ€rz sollten Rasenliebhaber ihr GrĂŒn ruhen lassen. Die Temperaturen sind generell zu niedrig und jede Rasenpflege ist eher schĂ€dlich. Eine Ausnahme gibt es: Laubreste sollten zwar bereits im Herbst entfernt worden sein. Allerdings bleiben immer mal wieder einzelne BlĂ€tter liegen, die dann unter dem Schnee ĂŒberwintern.

Tipp: Mit einer Harke lĂ€sst sich nicht nur das Laub entfernen, sondern auch der Boden belĂŒften. Aber Vorsicht: Bei Frost oder niedrigen Temperaturen werden die Halme beschĂ€digt.

Der erste Schnitt im Jahr

Nachdem der Rasen von Laub und anderen Winterresten befreit ist, folgt meistens gegen Ende MÀrz der erste Schnitt mit einem geeigneten MÀher. Als Richtwert sind vier Zentimeter Höhe sinnvoll, keinesfalls weniger. Je nach Winter und letzten Schnitt im Vorjahr kann der Rasen auch ohne MÀhen diese Höhe haben. Dann verlagert sich das erste MÀhen auf einen spÀteren Zeitpunkt.

Im FrĂŒhjahr vertikutieren

Speziell nach Schnee zeigen viele RasenflĂ€chen leichte Verfilzungen. Diese entstehen durch eine geschlossene Schneedecke und StaunĂ€sse beim Abtauen. Sind dichter Rasenfilz und Moose zu sehen, sollte der Rasenbesitzer einen Vertikutierer nutzen, um seine GrĂŒnflĂ€che zu belĂŒften. Ganz wichtig dabei ist eine niedrige Schnitthöhe von maximal drei Millimetern. Denn je weiter der Vertikutierer in den Boden eindringt, desto stĂ€rker wird die Rasennarbe verletzt. Diese schließt sich aber durch das Wachstum schnell wieder.

Tipp: Vertikutieren bei Trockenheit lÀsst den Rasen austrocknen. Bei feuchtem Wetter erholt sich die Rasendecke schneller.

Rasensamen nachsÀen

Wenn der Rasen nach dem ersten MĂ€hen bzw. nach dem Vertikutieren grĂ¶ĂŸere kahle Stellen aufweist, sollte geeigneter Rasensamen ausgesĂ€t werden. Dieser beginnt jedoch erst bei Bodentemperaturen ĂŒber ca. acht Grad Celsius zu sprießen. Daher sollte eine Nachsaat erst ab Mitte/Ende April ins Auge gefasst werden. Sobald der nachgewachsene Rasen acht bis zehn Zentimeter Höhe erreicht hat, kann er erstmals gemĂ€ht werden.

Den Rasen im FrĂŒhjahr dĂŒngen

Der Rasen soll nach dem Winter wieder krĂ€ftig wachsen und möglichst bald zu einer satten grĂŒnen RasenflĂ€che werden. Daher ist das DĂŒngen im FrĂŒhjahr zu empfehlen. Der richtige Zeitpunkt hĂ€ngt vom Temperaturverlauf ab, in der Regel liegt er Anfang April.

Tipp: Nach neuen Erkenntnissen sollte der Rasen ca. zwei Wochen vor dem Vertikutieren gedĂŒngt werden.

Spezieller LangzeitdĂŒnger

Empfehlenswert ist ein spezieller LangzeitdĂŒnger fĂŒr Rasen, der im Fachhandel erhĂ€ltlich ist. Der DĂŒnger besteht dieser aus einer Mischung von Phosphor, Kalium und Stickstoff. Damit kurbelt er nicht nur das Wachstum an, sondern krĂ€ftigt den Rasen. Der LangzeitdĂŒnger setzt die NĂ€hrstoffe nach und nach frei, daher wird der Rasen lĂ€nger gedĂŒngt und es entstehen keine typischen DĂŒnger-Brandflecken.

Wie bei allen Details der Rasenpflege kommt es beim DĂŒngen im FrĂŒhjahr auf das Timing an. Der ideale Zeitpunkt zum DĂŒngen ist vor einem Regentag. Denn das Regenwasser wĂ€scht den DĂŒnger in den Boden.

Rasenpflege im FrĂŒhjahr: Kalken und Sanden?

Ob eine RasenflĂ€che Kalk und Sand benötigt, hĂ€ngt vom Einzelfall ab. Kalk wird nur bei saurem Boden benötigt, Sand ist nur dann erforderlich, wenn sich schnell StaunĂ€sse bildet. Ein typisches Beispiel ist eine RasenflĂ€che an einer Mauer. Erfahren Sie mehr ĂŒber das Thema Sanden, Kalken, DĂŒngen.

Rasenpflege im Herbst – was ist wichtig?

Ein Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen: BlĂ€tter fallen, der erste Frost steht bevor. Jetzt heißt es, den Rasen ein letztes Mal vor der Winterruhe zu hegen und zu pflegen. Mit einem letzten Schnitt und etwas DĂŒnger kommt er gut ĂŒber den Winter und wird im FrĂŒhjahr wieder krĂ€ftig zu wachsen beginnen.

Laub vom Rasen entfernen

Durch fallende BlĂ€tter und nicht zuletzt die HerbststĂŒrme gelangt immer wieder viel Laub auf den Rasen. Das ist Gift fĂŒr das Gras, denn ihm wird regelrecht die Luft abgeschnĂŒrt. Die Luft kann nicht zirkulieren und es kommt kaum Sauerstoff an die Wurzeln. Die Folge ist ein VerkĂŒmmern des GrĂŒns. Der Rasen wird außerdem anfĂ€llig fĂŒr Erkrankungen, besonders fĂŒr Rasenpilze. Denn diese bilden sich unter dem Laub schnell und setzen dem Rasen zu. Daher sollte Laub immer wieder bis in den spĂ€ten Herbst hinein vom Rasen geharkt werden.

Tipp: Auch Reste von Fallobst können Rasenkrankheiten begĂŒnstigen. Diese sollten ebenfalls entfernt werden!

Vertikutieren

Im September ist die letzte Chance, den Rasen bei Bedarf zu vertikutieren Aber Vorsicht: Die Messerklingen sollten den Boden anders als im FrĂŒhjahr nur leicht anritzen, da der Rasen sich sonst nicht mehr vor dem Wintereinbruch erholen kann. Nach dem Vertikutieren. sollte der Rasen gedĂŒngt werden.

DĂŒngen im Herbst

Empfindliche GrĂŒnflĂ€chen benötigen DĂŒnger, um gut durch den Winter zu kommen. Ein krĂ€ftiger, gesunder Rasen muss dagegen nicht unbedingt gedĂŒngt werden. Allerdings ist dies dennoch vorteilhaft. Denn anders als im FrĂŒhjahr und Sommer hat der ideale HerbstdĂŒnger fĂŒr den Rasen einen geringen Stickstoff- und einen großen Kaliumanteil. Das Kalium unterstĂŒtzt die Bildung von Glykolstoffen (Zuckerstoffe). Das schĂŒtzt die PflanzensĂ€fte gegen KĂ€lte und FrostschĂ€den. Der HerbstdĂŒnger ist im Fachhandel erhĂ€ltlich und sollte Anfang Oktober auf die RasenflĂ€che gegeben werden.

Tipp: Patentkali ist eine gĂŒnstige Alternative zu HerbstdĂŒnger. Die Inhaltsstoffe sind vergleichbar.

Wann soll das letzte Mal der Rasen gemÀht werden?

Da das GrĂŒn bis in den Herbst krĂ€ftig wĂ€chst, muss auch weiter gemĂ€ht werden. Je nach Witterung ist das letzte MĂ€hen fĂŒr Mitte Oktober, spĂ€testens Anfang November anzusetzen. Dabei sollte der Rasen aber etwa fĂŒnf Zentimeter hoch bleiben. Denn so kann er das tief einfallende, wenige Sonnenlicht besser verarbeiten. Außerdem ist der Rasen besser gegen Pilze und Rasenkrankheiten sowie Wurzelfrost gewappnet. Zu hoch sollte er nach dem letzten MĂ€hen aber auch nicht bleiben, da Eis und Schnee sonst die Halme brechen können.

Tipp: Auch die Rasenkanten mĂŒssen ein letztes Mal gekĂŒrzt werden. Hierzu eignet sich ein Rasenkantenschneider.

Winterruhe fĂŒr den Rasen

Mit einer guten Vorbereitung können dem Rasen Frost und Schnee wenig anhaben. Dennoch sollte er im Winter geschont werden. Je weniger er betreten wird, desto besser ist es fĂŒr den Rasen. Denn starke Belastungen können zu punktuellen BeschĂ€digungen fĂŒhren, die im FrĂŒhjahr mĂŒhsam wieder entfernt werden mĂŒssen.

Vertikutieren: Rasenpflege, Rasen belĂŒften

Ein schöner Rasen benötigt Pflege, um als sattes GrĂŒn sprießen zu können. Die RealitĂ€t sieht oft anders aus: In den Rasen mischen sich Moose und Verflechtungen oder sogar Unkraut. Er wird unansehnlich und wirkt fleckig. Betroffen sind vor allem RasenflĂ€chen auf Lehmböden, da bei diesem Untergrund die BelĂŒftung und der Wasserdurchlass schlechter sind. Viele GĂ€rtner und Gartenbesitzer schwören deshalb auf das Vertikutieren.

Was ist Vertikutieren?

Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe angeritzt. Das lockert die OberflĂ€che auf und belĂŒftet die Rasenwurzeln besser: Der Rasen kann sich erholen, wĂ€chst besser und wird insgesamt robuster.

Zum Vertikutieren wird ein Vertikutierer genutzt. Das GerĂ€t Ă€hnelt einem RasenmĂ€her, nur dass an der Unterseite kein Schneidemesser befestigt ist. Dieses ist ersetzt durch viele kleine Klingen, die nebeneinander angebracht sind. Beim Vertikutieren wird das GerĂ€t ĂŒber den Rasen geschoben. Dabei fahren die Klingen senkrecht in den Boden und ziehen kleine Risse in die OberflĂ€che der Grasnarbe. Bei diesem Vorgang fliegen Moose und Verfilzungen sowie alte MĂ€hreste nach hinten weg. Die OberflĂ€che wird vom Filz befreit und aufgelockert. Die Folge: Die Luft zirkuliert wieder, das Wasser kann besser abfließen und der Rasen bekommt einen Wachstumsschub.

Tipp: Wichtig ist das Einstellen der Klingen. Diese sollten maximal drei bis vier Millimeter in den Boden fahren. Sonst schneiden sie zu tief in das Rasengeflecht ein und zerstören die Wurzeln!

Wann muss ein Rasen vertikutiert werden?

Es ist sinnvoll Rasen zu vertikutieren, dessen Grasnarbe von Verflechtungen betroffen ist. Wenn Moos wĂ€chst oder Rasenschnitt zu einem Filzteppich wird, sollte der Vertikutierer frĂŒhzeitig fĂŒr BelĂŒftung sorgen. Denn sonst fehlt der Rasenwurzel Sauerstoff und es kommt zu unansehnlichen und anfĂ€lligen RasenflĂ€chen.

Vertikutieren sollte anders als RasenmĂ€hen dosiert eingesetzt werden. Maximal zweimal im Jahr ist hilfreich. Wird der Rasen hĂ€ufiger vertikutiert, kann er nachhaltigen Schaden erleiden. Möglich ist dieses BelĂŒften der RasenflĂ€che zwischen etwa April und September. Der richtige Zeitpunkt ist vom Zustand abhĂ€ngig. Es empfiehlt sich bei anfĂ€lligen Rasen jedoch, bereits im FrĂŒhjahr mit dem zweiten RasenmĂ€hen zu vertikutieren. Wichtig: Im Herbst nicht zu spĂ€t vertikutieren, damit der Rasen sich vor dem Winter noch erholen kann!

Tipp: Wer den Rasen im Sommer nutzen möchte, sollte möglichst frĂŒh im Jahr den Vertikutierer in die Hand nehmen. Der Rasen benötigt nach der BelĂŒftung der OberflĂ€che ein paar Wochen Zeit, um sich zu regenerieren und zu einer satten RasenflĂ€che heranzuwachsen.

Was ist zu beachten?

Beim Vertikutieren mĂŒssen nicht nur MesserlĂ€nge und Zeitpunkt stimmen. Auch die Vor- und Nachbehandlung ist wichtig. Ideal ist folgender Ablauf:

  • Vor dem Vertikutieren den Rasen sehr kurz (zwei Zentimeter) mĂ€hen;
  • die Messer auf maximal drei bis vier Millimeter einstellen;
  • gleichmĂ€ĂŸig und zĂŒgig ĂŒber den Rasen fahren, um zu tiefe Schnitte zu vermeiden;
  • beim Richtungswechsel das GerĂ€t leicht anheben, damit die Messer nicht um die Ecke schneiden;
  • anschließend die gelockerten Verflechtungen grĂŒndlich abharken;
  • bei festem Lehmboden eine dĂŒnne (!) Schicht Sand streuen und in den Boden harken, um die OberflĂ€che zu belĂŒften;
  • auf kahlen Stellen passenden Rasensamen auswerfen;
  • bei Trockenheit den Rasen leicht bewĂ€ssern.

Alternativen

Zwar ist Vertikutieren sinnvoll, aber es stĂ¶ĂŸt auch an Grenzen. Insbesondere bei sehr feuchten RasenflĂ€chen, denen StaunĂ€sse zu schaffen macht, oder bei NĂ€hrstoffmangel hilft diese Maßnahme nicht. Hier ist eine (aufwendige) Bearbeitung des Untergrundes oder ein alternativer Rasensamen (Schattenrasen) sinnvoller. Auch das bloße DĂŒngen oder bei saurem Boden das Kalken kann manchmal hilfreicher sein als die BodenbelĂŒftung.

Eine andere Möglichkeit der Rasenpflege ist das sogenannte AusbĂŒrsten mit einem RasenlĂŒfter (Aerifizierer). Die Funktionsweise ist Ă€hnlich, allerdings werden Moos und Verfilzungen nicht aufgeschnitten, sondern durch Lockerung abgehoben, wĂ€hrend die Grasnarbe intakt bleibt.

DĂŒngen, Sanden, Kalken – Rasenpflege-Tipps

Der Rasen wĂ€chst dann besonders gut, wenn die Bodenbeschaffenheiten passen. Dichter Lehmboden, saurer Boden oder FlĂ€chen mit StaunĂ€sse sind Gift fĂŒr den Rasen. Der Untergrund lĂ€sst sich jedoch mit ein paar Kniffen aufbereiten und fĂŒr ein sattes GrĂŒn optimieren. Dabei helfen Sand, Kalk und DĂŒnger.

Rasen sanden

Ist der Boden zu fest und bildet StaunĂ€sse, kann das Sanden die OberflĂ€che auflockern. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff an die Rasenwurzeln und das GrĂŒn wĂ€chst besser. Sand wird maximal zweimal im Jahr und meistens nach dem Vertikutieren gestreut. Allerdings gibt es beim Sanden einige Punkte zu beachten.

Es gibt viele Quellen, die vorschlagen, den Boden mit zwei Zentimeter Sand zu bestreuen. Das ist erfahrungsgemĂ€ĂŸ viel zu viel.

Tipp: Nicht mehr als einen halben Eimer pro Quadratmeter!

Wenn gesandet wird, sollte der Boden nur leicht mit Sand bestreut werden. Allerdings bringt es nichts, wenn der Sand einfach liegen bleibt. Er muss in den Boden eingearbeitet werden. Da bei bereits vorhandener Grasnarbe eine Harke mehr zerstört als rettet, ist ein Aerifizierer zu empfehlen. Dabei handelt es sich um einen RasenbelĂŒfter, der kleine Löcher in den Boden stanzt. Dann wird der Sand auf die FlĂ€che gestreut. Anschließend muss der Sand dann in diese Löcher eingefegt oder vorsichtig eingeharkt werden.

Rasen kalken

Kalk kann bei saurem Boden helfen, dem Rasen ein besseres Wachstum zu ermöglichen. Ein Indiz fĂŒr einen zu niedrigen PH-Wert ist Moos im Rasen. Kalk verbessert den PH-Wert und entzieht damit Moos die Grundlage.

Tipp: Beim Anlegen des Rasens und bei Bedarf kann eine Bodenprobe genommen werden und an ein Labor (oft ĂŒber Landwirtschaftskammern zu finden) gesendet werden. So gibt es Klarheit ĂŒber die Zusammensetzung des Bodens, den PH-Wert und den NĂ€hrstoffbedarf. Auch vor dem Kalken sollte mindestens der PH-Wert geprĂŒft werden. Liegt dieser unter 5, ist das Kalken sinnvoll.

Wie viel und welche Art von Kalk gestreut werden sollte, hĂ€ngt vom Boden und vom PH-Wert ab. Der richtige Zeitpunkt zum Kalken ist das FrĂŒhjahr in Kombination mit dem Vertikutieren. Der Kalk wird vorsichtig aufgetragen und durch BewĂ€ssern des Rasens in den Boden gebracht. Dort sorgt er durch das Neutralisieren von saurem Boden fĂŒr eine verbesserte NĂ€hrstoffaufnahme und Wurzelbildung. Wichtig: Kalk sollte möglichst nicht zusammen mit StickstoffdĂŒnger auf den Rasen gebracht werden, da er diesen NĂ€hrstoff austreibt. Allerdings kann alternativ kalkhaltiger DĂŒnger genutzt werden, um Arbeit zu sparen.

Rasen dĂŒngen

RasendĂŒnger ist eine NĂ€hrstoffkombination, die meistens hauptsĂ€chlich aus Mineralien wie Stickstoff, Kalium und Phosphor besteht. Mit dem DĂŒngemittel soll der Boden angereichert werden, damit die Rasenwurzeln leichter NĂ€hrstoffe finden und das GrĂŒn satter wĂ€chst.

Ob das DĂŒngen des Rasens erforderlich ist, hĂ€ngt von der jeweiligen NĂ€hrstoffzusammensetzung des Bodens ab. Eine Bodenprobe sollte unbedingt vor dem DĂŒngen genommen werden. Denn falscher oder zu viel RasendĂŒnger kann das GrĂŒn schĂ€digen. Ist die jeweilige NĂ€hrstoffkombination bekannt, kann ein dafĂŒr geeigneter RasendĂŒnger genutzt werden. Dabei sollte zwingend die Anwendungsanweisung beachtet werden.

Tipp: Es gibt im Fachhandel LangzeitdĂŒnger, der die NĂ€hrstoffe verlangsamt in den Boden abgibt. Dieser DĂŒnger wirkt nachhaltiger und sanfter.

NĂ€hrstoffzugabe erforderlich

Wenn eine NĂ€hrstoffzugabe erforderlich ist, sollte der DĂŒnger zwei- bis dreimal im Jahr zwischen April und August gestreut werden. Bei RasenflĂ€chen im Schatten oder mit schlechten Bodenbedingungen ist ein weiteres DĂŒngen im Oktober hilfreich, damit der Rasen die Wintermonate gesĂŒnder ĂŒbersteht.

Ideal ist Regenwetter. Sonst sollte der Rasen nach dem DĂŒngen unbedingt gewĂ€ssert werden, damit die NĂ€hrstoffe auch in den Boden gelangen. Wichtig: DĂŒngen bei heißem und sonnigem Wetter kann zu Rasenverbrennungen fĂŒhren.

Rasenkrankheiten: Schneeschimmel, Rotspitzigkeit, Hexenringe

Ein gut gepflegter Rasen wÀchst krÀftig und macht seinem Besitzer viel Freude. Anders ist es, wenn plötzlich kahle Stellen auftreten, das Gras braun wird oder regelrechte Hexenringe erscheinen. Diese Symptome zeigen sich bei Rasenkrankheiten.

Rasenkrankheiten sollten nicht mit der chemischen Keule behandelt werden. Viele Erkrankungen werden durch die Bodenbeschaffenheit begĂŒnstigt. Um den Rasen nachhaltig zu behandeln, ist es notwendig, die Ursachen der Krankheiten zu beseitigen. Sonst treten sie schon nach kurzer Zeit wieder auf.

Es gibt eine Vielzahl von Rasenkrankheiten, die der GrĂŒnflĂ€che zusetzen und sie unansehnlich machen. Zu den verbreitetsten Erkrankungen gehören:

  • Blattfleckenkrankheit,
  • Rotspitzigkeit,
  • Schneeschimmel,
  • Hexenringe.

Blattfleckenkrankheit

Die Blattfleckenkrankheit ist harmlos, zeichnet aber ein unschönes Rasenbild. Die Halme weisen kleine Flecken in Brauntönen auf. Diese wirken wie Brandflecken. Die sehr verbreitete Krankheit entsteht vorrangig bei StaunÀsse, festem Lehmboden und zu geringer Luftzirkulation.

Um die Blattfleckenkrankheit zu beseitigen, muss der Boden bearbeitet werden. Eine sinnvolle Methode ist das Vertikutieren mit anschließendem Sanden oder das regelmĂ€ĂŸige Aerifizieren. Dadurch wird der Boden aufgelockert und belĂŒftet. Die Luft zirkuliert besser, das Wasser fließt ab.

Rotspitzigkeit

Die Rotspitzigkeit ist ein Pilzbefall, der sich in kreisförmigen, rötlichen VerfÀrbungen der RasenflÀche zeigt. Das Gras stirbt ab und hinterlÀsst Erdflecken, die nach und nach wieder zuwachsen. Die Rasenkrankheit ist relativ verreitet und befÀllt vorrangig strapazierten Rasen. Sie tritt im Sommer und Herbst auf. Ursachen sind ein zu feuchter Boden und Stickstoffmangel.

Rotspitzigkeit zu beseitigen, ist eine Herausforderung. Zum einen sollte die BewĂ€sserung reduziert werden. Zum anderen sollte der Rasen mit StickstoffdĂŒnger gestĂ€rkt werden, da NĂ€hrstoffe fehlen. Allerdings darf die Sonne nicht zu stark sein, da sonst Brandflecken entstehen können. Die Dosis muss außerdem vorsichtig angepasst werden, da bei zu viel Stickstoff andere Rasenkrankheiten entstehen können.

Tipp: Wenn die Rotspitzigkeit sich nicht beseitigen lÀsst, sollte die Aussaat von strapazierfÀhigerem Rasensamen ins Auge gefasst werden.

Schnesschimmel

Schneeschimmel ist in Deutschland die vielleicht hĂ€ufigste Rasenkrankheit. Sie zeigt sich vorrangig im FrĂŒhjahr und Herbst durch braun-rote Kreise, die wachsen und sich vermehren. PrĂ€gend sind die RĂ€nder, an denen die Halme schleimig wirken. Die Pilzerkrankung schĂ€digt den Rasen nachhaltig und entsteht vor allem auf feuchten Böden und auf ĂŒberdĂŒngten RasenflĂ€chen. Vereinzelt kann auch ein zu alkalischer Boden Ursache sein.

Um den Schneeschimmel zu bekĂ€mpfen, muss die Ursache der Erkrankung beseitigt werden. Vertikutieren, BelĂŒften und Sanden sind wichtige Gegenmaßnahmen. Beim DĂŒngen sollte auf StickstoffdĂŒnger verzichtet werden. Da feuchter Boden besonders betroffen ist, kann es im Einzelfall ratsam sein, eine Drainage zu legen oder ggf. Hindernisse zu entfernen, die den Wasserablauf verhindern.

Hexenringe

Ein weiteres PhÀnomen, das immer wieder auf RasenflÀchen auftritt, sind Hexenringe. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die kreisförmige Ringe bildet. Das Kreisinnere wird dabei angegriffen und das Gras stirbt je nach Pilzart sogar ab. Da die Pilze Stickstoff bilden, wÀchst an den RÀndern das Gras schneller als auf der restlichen FlÀche. So entstehen die Ringe.

Um Hexenringe zu beseitigen, sollte zunĂ€chst der NĂ€hrstoffgehalt des Bodens durch vorsichtiges DĂŒngen verbessert werden. Gleichzeitig darf der Boden nicht zu feucht sein und Rasenfilz muss unbedingt beseitigt werden. Vertikutieren und BelĂŒften sowie anschließendes Sanden sind geeignete Gegenmaßnahmen. Bei hartnĂ€ckigen FĂ€llen muss der Boden vorsichtig abgetragen werden, um alle Pilzsporen zu beseitigen.

MaulwurfshĂŒgel entfernen – Maulwurf vertreiben

Der Rasen ist angelegt und das GrĂŒn sprießt und erfreut den Gartenfreund. Doch eines Morgens sind MaulwurfshĂŒgel auf dem Rasen zu sehen. Immer mehr von den ErdaufwĂŒrfen entstehen. Bei aller Liebe zum Maulwurf: Das ist Ă€rgerlich!

Der Maulwurf ist ein nĂŒtzliches Tier. Er frisst RegenwĂŒrmer und Insektenlarven und er lockert den Boden auf. Pflanzenwurzeln lĂ€sst er dabei außer Acht, sodass es keine echten SchĂ€den im Garten gibt. WĂ€ren da nicht die MaulwurfshĂŒgel. Diese sind fĂŒr die Gartenbesitzer ein optischer Schandfleck. Die Folge: Der Maulwurf muss weg! Doch so einfach ist das gar nicht.

Der Maulwurf ist geschĂŒtzt

Das Bundesartenschutzgesetz stellt den Maulwurf unter besonderen Schutz. Daraus folgt ein Verbot durch das Bundesnaturschutzgesetz, den Maulwurf zu jagen, fangen und töten. Es drohen empfindliche Strafen. Deshalb haben die GĂ€rtner nur eine Chance: Sie mĂŒssen den Maulwurf vertreiben.

Maulwurf oder WĂŒhlmaus?

ErdhĂŒgel können auch von WĂŒhlmĂ€usen stammen. Dieser kleine Nager frisst sich durch die Gartenbeete und richtet nachhaltigen Schaden an. Anders als der Maulwurf steht die WĂŒhlmaus aber nicht unter dem Bundesartenschutz und darf gejagt werden. Der Maulwurf ist zweifelsfrei zu erkennen, wenn

  • die GĂ€nge breit und oval statt hoch und oval sind,
  • das Erdloch mittig und nicht seitlich unter dem ErdhĂŒgel liegt,
  • der MaulwurfshĂŒgel keine Pflanzen- oder Wurzelreste enthĂ€lt,
  • ein freigelegter Gang nicht nach kurzer Zeit wieder geschlossen wird.

MaulwĂŒrfe bekĂ€mpfen

Vor Ort bekĂ€mpfen lassen sich die possierlichen Buddler nur durch Fressfeinde. Wenn die Umgebung des Rasens Platz fĂŒr Mauswiesel oder Reiher, FĂŒchse, Iltis, Marder, Eulen und Bussard lĂ€sst, kann sich nach und nach ein Gleichgewicht einstellen.

MaulwurfhĂŒgel
MaulwurfhĂŒgel

Maulwurf vertreiben

Viele GĂ€rten bieten jedoch keinen Raum fĂŒr Fressfeinde. Daher bleibt dem Rasenliebhaber nur der Griff zu VergrĂ€mungsmitteln, um den Maulwurf zu vertreiben. Es gibt viele Mittel aus dem Fachhandel und viele Hausmittel, die den Insektenfresser vertreiben sollen. Welche wirklich effektiv sind, bleibt auch unter Experten umstritten. Sicher ist nur, dass der Maulwurf auf unangenehme GerĂŒche und GerĂ€usche reagiert. Mit GlĂŒck sucht er sich bei zu viel Stress durch VergrĂ€mungsmethoden eine neue Bleibe.

GerÀusche, die den Maulwurf vertreiben sollen:

  • kleine quietschende WindrĂ€der,
  • in Boden eingelassene Flaschen, die bei Wind Töne erzeugen,
  • UltraschallgerĂ€te,
  • hĂ€ufiges RasenmĂ€hen.

GerĂŒche, die MaulwĂŒrfe vertreiben, wenn sie gleichmĂ€ĂŸig und regelmĂ€ĂŸig auf das Gangsystem verteilt werden:

  • Pflanzenjauche (Brennnesseln, Wermut),
  • ButtersĂ€ure,
  • Essigessenz,
  • vergorene Milch,
  • handelsĂŒbliche VergrĂ€mungsmittel.
Tipp: Dem Maulwurf gefĂ€llt es ĂŒberhaupt nicht, wenn die frischen MaulwurfshĂŒgel immer wieder mit Wasser weggespritzt werden. Mit GlĂŒck sucht er bei wiederholten Störungen dieser Art das Weite.

MaulwurfshĂŒgel entfernen

Wenn der Maulwurf geflĂŒchtet ist, können die MaulwurfshĂŒgel abgetragen werden. Dazu nimmt man einfach eine Schaufel. Kleine Erdreste auf dem Rasen sollten vorsichtig mit einer Harke verteilt werden. Sie waschen sich bei Regen weg.

Tipp: Die Erde vom MaulwurfshĂŒgel ist sehr fein und eignet sich hervorragend als Anzuchterde.

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